8. Mai 2014

RNZ 2014-05-07
Sewol hatte viel zu viel geladen
Ein Taucher kam gestern bei Bergungsarbeiten ums Leben
Seoul. (AFP) Bei den gefährlichen Taucheinsätzen an der gekenterten südkoreanischen Fähre „Sewol" ist gestern ein Taucher ums Leben gekommen. Der 53-Jährige sei zum ersten Mal im Einsatz gewesen und habe in 25 Metern Tiefe Atemprobleme bekommen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Sein Luftschlauch habe sich mit anderen Leinen verheddert, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap den Sprecher weiter.
Die Fähre war Mitte April mit 476 Menschen an Bord gekentert, nur 174 Insassen konnten gerettet werden. Bis gestern wurden 263 Leichen geborgen, weitere 39 gelten noch als vermisst. An der Suche sind Dutzende Taucher beteiligt. Unterdessen wird immer deutlicher, dass die Fähre dramatisch überladen war. Yonhap zitierte Ermittler, wonach das Schiff statt der zulässigen 987 Tonnen Fracht 3608 Tonnen geladen hatte. Die „Sewol" habe nur 580 Tonnen Ballastwasser geführt - und damit nur 37 Prozent der erforderlichen Menge -, um das Schiff zu stabilisieren. Das Ballastwasser sei zugunsten der zusätzlichen Ladung reduziert worden. Nach Angaben der Ermittler war dies gängige Praxis.


Bischof Olbert, Bischof in Qingdao, kam aus Dossenheim
Geboren 16.11.1895 in Dossenheim. 1956 nach Gefangenschaft und Folter aus China abgeschoben. Er gehörte zur SVD. Er lebte bis zu seinem Tod in Heidelberg.
Am 11.5.2014 wird nach dem Festgottesdienst der bisherige Kirchweg in Dossenheim umgeändert in "Bischof-Augustin-Olbert-Weg".
              



 

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