Ein fast harmloses Beisspiel: Hitachinaka - ca. 100 km südlich von Fukushima Daiichi

...aber direkt neben dem AKW Tôkai

Die Stadt Hitachinaka liegt in der Nähe der Provinzhauptstadt MITO im Ibaragi-Ken und in direkter Nachbarschaft zum AKW Tokai, an der Nationalstrasse 5 und an der Joban-Linie der Staatsbahn, die von Tokyo aus entlang der Küste nach Sendai führt (Die Strecke ist noch im April 2011 nur bis Hitachinaka befahrbar). Die Stadt hat ungefährt 160.000 Einwohner und wurde erst am 1.11.1994 aus den beiden alten Städten Katsuta und Nakaminato gebildet. Nakaminato ist die Heimat von Kiyoko.

In der 2. Woche nach dem Erdbeben gab es einen kleinen Zwischenfall im AKW Tokai. Schon 1999 erlebten die Menschen in Hitachinaka einen großen AKW-Unfall, bei dem eine Menge Radioaktivität ausgetreten war. Das AKW wurde "zur Reperatur" abgeschlatet, ein Jahr später war der Fall vergessen. M.W. starben damals 5 Personen. Bis zum AKW Fukushima Daiichi sind es etwa 100 km. Wenn der Wind in Richtung Tokyo dreht, wird auch die Radioaktivität kommen. Schon jetzt soll man nicht auf die Strasse gehen, kein Gemüse aus der Umgebung essen, kein Wasser aus der Leitung trinken (wenn es überhaupt Wasser gibt). Die Bilder zeigen davon (noch) nichts.

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Teilansicht der Stadt Hitachinaka-Shi

Weitere Stadtteile von Hitachinaka-shi sind: Mitanda, Kaimon, Ajigaura, Maewatari, Hiraiso, Nakane. Die direkt sich anschließende Stadt ist ein berühmter Badeort am Pazifik: Ôarai. Die Fotos stammen aus dem ersten sog. Amtsblatt der Stadt nach dem Erdbeben, vom 25.3.2011.

Das Erdbeben ereignete sich am 11.3.2011 um 14:46 Uhr mit einer Stärke von 6.
Der Tsunami kam erst gegen 17 Uhr mit 4 m hohen Wellen.

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Der Bahnhof Nakaminato auf der Nebenstrecke von Katsuta bis Ajigaura

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Das Rathaus - vorher und nachher: der 34 m hohe Kamin stürzte zusammen, Strassen  wurden unpassierbar, Wände voller Risse, Mobiliar und Inhalt durcheinandergewürfelt.

 

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Anstehen für 5 l Benzin pro Auto

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 Anstehen für Nahrungsmittel & Wasser

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Tsunami plus Strudel

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Am Hafen

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Kaimonbashi

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Der Hafen in ruhigen Zeiten

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Ärzte & Helfer mit dem Bus aus der Partnerstadt Nasu-Shiobara (150 km)

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Hilfslieferungen für die Menschen in den Notunterkünften
70  Notunterkünfte für 7.000 obdachlosen Menschen

Fukushima-Solidarität

Am 11. März 6:46 Uhr jährt sich Erdbeben & Tsunami in Fukushima. Weltweites Gedenken.
kind02 200

>Prozess gegen die Her-steller des AKW Fukushima<
>Gebet und Andacht<

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