Material zur International Conference on LGBTQ

성소수자 인권과 종교의 자유 최종본아트보드 23x 100

Facebook-Beitrag

Background information provided by the organizers of the „International Conference on LGBTQ+Rights and Freedom of Religion or Belief. Challenges for Korean Society in a Global Context“, Mr. CHOI Sae Yan

  1. Despite the severity of these actions, public and media interest has waned. What was once regarded as a serious human rights issue is now treated largely as an internal matter of the church.

  1. The Korean judiciary also tends to view such expulsions and suspensions as internal religious matters. However, these actions have direct human rights implications and should not be dismissed as mere doctrinal enforcement. State institutions must recognize and address these violations.

  1. Although public forums and inter-community dialogues have occurred, the repeated expulsions have led to fatigue and stagnation. A new, energized phase of engagement is needed to shift the narrative and renew advocacy efforts.

  1. Church authorities frequently assert that such disciplinary actions are rooted in theological interpretation and therefore outside secular scrutiny. Yet, recognizing LGBTQ+ dignity and offering blessings are fundamental acts of justice. Theologians and clergy must speak out against doctrinal misuse that enables discrimination and exclusion.

  1. Church authorities frequently assert that such disciplinary actions are rooted in theological interpretation and therefore outside secular scrutiny. Yet, recognizing LGBTQ+ dignity and offering blessings are fundamental acts of justice. Theologians and clergy must speak out against doctrinal misuse that enables discrimination and exclusion.

 

 

I N I T I A T I V E S within the Evangelical Church in Wuerttemberg - transforming the church from within

2006 The Alliance of Church and Homosexuality was founded. (BKH)

2024 renamed into Alliance of Church & Queer (BKQ)

30 Organizations and individuals joined to develop strategies for transformation.

Allies and Queer representatives

Success:

  • Installation of 2 special clergy in each church district - as contact for congregations

  • Developing a manual for congregations

  • Regular conversations with Bishop, open minded leaders within the Synod.

  • 120 Rainbow congregations that welcome queers publicly

 

 

 

 

E U R O P E A N F O R U M O F C H R I S T I A N L G B T I + G R O U P S (EF) 

# The European Forum is an ecumenical association of LGBTI+ Christian groups in Europe.

# The European Forum aims to achieve equality and inclusion for LGBTI+ people within and through Christian churches and other religious bodies and multilateral organizations.

With over 40 member groups from more than 20 countries in Europe,

European Forum works for freedom of religion for LGBTI+ people, for human rights, for the dignity of LGBTI+ people and for an affirmative discourse on human sexuality.

 

EF and collaboration with WCC

# 1998 at the General Assembly of the World Council of Churches in Harare (Zimbabwe), LGBTI people of faith were welcomed officially for the first time.

# a queer EF team attended the following Assemblies: Porto Allegre, Jamaica, Busan, Karlsruhe/Germany.

# LGBTI+ people became increasingly visible

# 2013 in Busan/South Korea, organizing an official workshop. Visibility at „Madang“ and collaborating with Allies from Global North and South

# Re- installation of the WCC -Reference Group on Human Sexuality (RGHS),

# Christian LGBTI organizations and their allies closely follow the work of the RGHS.

# EF played an important coordinating role in bringing together the global coalition.

Renamed „Rainbow Pilgrims of Faith“

# Publication “Reconciliation from the Margins“

TESTIMONIES of 28 queer people from diverse denominations

WCC Assembly Karlsruhe in 10 languages by volunteer work

# Rainbow Pilgrims of Faith convenes 3times a year via online calls and collaborates with partners on all continents

# 2025 meeting with WCC representatives in Johannesburg/South Africa

# 2025 participation in the Assembly of the World Communion of Reformed Churches in Thailand

 

Wir trauern um Rainer Lamotte

In großer Trauer nimmt die DOAM Abschied von Rainer Lamotte

Rainer Lamotte

Dekan i.R. Rainer Lamotte ist am Samstag, den 15. November 2025, im Alter von 78 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Er war eine der großen Stützen der DOAM. Bereits seit 1999 war er Mitglied im DOAM-Vorstand, zeitweise als stellv. Vorsitzender bzw. als Co-Vorsitzender. Im Vorstand hat er über viele Jahre das Amt des Schatzmeisters treu, verantwortungsbewusst und kenntnisreich versehen, bis er es 2023 aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat.

Rainer Lamotte engagierte sich besonders in den Beziehungen zu Korea, z.B. durch die Partnerschaftsarbeit der Pfalz zu Gemeinden in Korea oder auch durch seine Teilnahme am Peace Train von Berlin nach Busan (Südkorea) zur Vollversammlung des ÖRK 2013. Die Friedens- und Versöhnungsarbeit lagen ihm besonders am Herzen.

Darüber hinaus war er als Delegierter der DOAM schon seit 1990 in verschiedenen Gremien des / der EMS aktiv und damit ein wichtiges Bindeglied zwischen EMS und DOAM.

Wir werden ihn, seine zugewandte und humorvolle, ruhige und klare Art, seinen Sachverstand und seine Fähigkeit, immer das große Ganze im Blick zu behalten und "die Mühen der Ebene" mit scheinbar leichter Hand zu meistern, sehr vermissen und ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Möge er aufgehoben sein in Gottes Liebe und in Seinem großen Frieden.

C. Hoffmann-Richter für den Vorstand der DOAM

Die Trauerfeier findet am Montag, den 24.11., um 11:30 Uhr in der Christuskirche in Haßloch statt.

Ergänzung:

Nachruf zum Abschied von Dekan i.R. Rainer Lamotte,
der am 15. November 2025 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Die EMS und die DOAM trauern um einen langjährigen treuen Wegbegleiter, der die Zusammenarbeit der Kirchen und Missionsgesellschaften gut 30 Jahre lang an entscheidenden Stellen mitgestaltet hat. Rainer Lamotte war viele Jahrzehnte lang Mitglied im Vorstand der DOAM, auch als Schatzmeister, und war für die DOAM eine wichtige und verlässliche Stütze. Und er hat von 1990 bis 2018 die DOAM in den Gremien der EMS vertreten. Er war Mitglied der EMS-Synode und von 2002 bis 2008 der Präsident der Synode und damit der weltweiten EMS-Gemeinschaft.
Rainer kam in die Arbeit der EMS und der DOAM über die Partnerschaftsarbeit der Protestantischen Kirche in der Pfalz, vor allem mit Gemeinden in Korea. Für ihn gehörte zu der Gemeindearbeit vor Ort und später im Dekanat immer auch die Zugehörigkeit zur weltweiten Christenheit. Er hat sich mit seiner Arbeit vor Ort als „Teil eines größeren Ganzen“ empfunden, als ein Glied am weltweiten Leib Christi. So kam es nicht von ungefähr, dass er z.B. 2013 zusammen mit vielen jungen Menschen den Peace Train von Berlin nach Busan in Südkorea zur Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen bestieg. Und so trauern heute viele Schwestern und Brüder in der weltweiten EMS-Gemeinschaft mit Ihnen.
Wir trauern um einen Freund und Wegbegleiter, der klug, ausgleichend und mit viel Humor und persönlicher Wärme die Geschicke der DOAM und der EMS mitgestaltet hat. Er war für viele von uns ein persönlicher Freund, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Für Rainer waren die Begegnungen auf Augenhöhe und die gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen den Kirchen wichtig. Er hat einmal geschrieben: „In der EMS habe ich erfahren: Gott macht keinen Unterschied zwischen uns!“
Für uns macht es einen großen Unterschied, dass er jetzt nicht mehr da ist, und für Sie noch viel mehr. Wir nehmen teil an Ihrer Trauer und an Ihrem Leid.
Und wir hoffen auf das, was Paulus uns zugesagt hat: Dass Gott keinen Unterschied macht zwischen uns! Denn „keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“.
Wir danken für das Leben von Rainer Lamotte und wissen ihn in Gottes Hand und aufgehoben in Seiner Liebe und Seinem großen Frieden. Amen.

Dr. Dieter Heidtmann (EMS) und Carola Hoffmann-Richter (DOAM)

Die Trauerfeier fand am 24.11. in der Christuskirche in Haßloch statt mit anschließender Beisetzung im engsten Familienkreis.

Abschied

Am Samstagabend ist Rainer Lamotte verstorben.
Das erfüllt mich mit großer Traurigkeit.
Und gleichzeitig mit großer Dankbarkeit für sein segensreiches Wirken.
Dekan i.R. Rainer Lamotte war eine der großen Stützen der DOAM. Er hat vor allem die Verbindungen nach Korea gepflegt, auch durch die Partnerschaftsbeziehungen der Pfalz zu Gemeinden in Korea.. Viele Jahre war er Mitglied im DOAM-Vorstand, auch als stellv. Vorsitzender. Dabei hat er seit 2011 das Amt des Schatzmeisters treu, verantwortungsbewusst und kenntnisreich versehen, bis er es 2023 aus gesundheitlichen Gründen an Schulamit Kriener abgegeben hat.
Schon seit 1990 war er in verschiedenen Gremien des / der EMS aktiv und damit ein wichtiges Bindeglied zwischen EMS und DOAM.
Auch persönlich verlieren wir mit ihm einen guten, langjährigen Freund. (Bereits 1984 konnte Andreas zu Beginn seines Studienaufenthalts in Korea an der Partnerschaftsreise der Pfalz unter Leitung von Rainer teilnehmen.)
Nun ist Rainer nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen. Möge er aufgehoben sein in Gottes Liebe und in Seinem großen Frieden.
Wir denken an seine Frau Else und seine Familie und werden Rainer in dankbarer Erinnerung behalten.

CHR

Meditation

Wunder in Kana: Eine Hochzeit, eine Mutter, ein Wunder

Die Geschichte, wie Jesus bei der Hochzeit in Kana Wasser in Wein verwandelte, enthält eine der kraftvollsten Botschaften der Heiligen Schrift.

Diese Hochzeit findet nach jüdischer Tradition und Kultur statt. Die Praxis spiegelt die Bräuche wider, die zu Jesu Zeiten vorherrschten. Eine der spirituellen Bedeutungen dieses Textes ist, dass die Ehe Christus als den wahren Bräutigam und die Christenheit als die Braut symbolisiert, eine Verbundbeziehung. Die Ehe ist ein Bund, den Gott mit seinem Volk schließt… Wenn wir heute auf Gott schauen, beanspruchen wir seinen Bund: Du bist mein und ich bin dein Gott. Jesus macht dies zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Die Ehe ist immer eine Nachstellung der Eucharistie. Der Priester bestätigt den Heiratsantrag der beiden Familien, bricht das Brot und gibt jeweils ein Stück an die Familie des Bräutigams und der Braut. Das Brechen des Brotes ist in der jüdischen Tradition ein Zeichen für den Abschluss eines Bundes. Ob im Geschäftsleben oder in der Kirche. Dann nimmt der Bräutigam das Weinglas und bietet es der Braut an mit den Worten: „Willst du meine Partnerin in meiner Mission sein?“ Wenn sie den ersten Schluck nimmt, hat sie sich zu dem Bund der Ehe verpflichtet. Das ist die Eucharistie. 

Jesus und seine Mutter waren auf der Hochzeit eines Verwandten, wo Maria als Mutter der Braut fungierte. Sie war besorgt über den Mangel an Wein, der der Familie Blasphemie einbringen könnte, und ihr Ruf stand auf dem Spiel. Maria kam zu Jesus gelaufen und sagte: „Sohn, es gibt zu wenig Wein, bitte tu etwas“, und Jesus antwortete: „Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ 

Zwei Dinge, die Jesus tat, waren, die Situation und die Menschen zu verwandeln. Er erkannte die Notlage und bat die Diener, die sechs Steinkrüge mit einer Kapazität von insgesamt 150 Gallonen mit Wasser zu füllen. Jesus verwandelt hier den Inhalt der Krüge. Diese Krüge stehen am Eingang der Hochzeitshalle, um den Gästen vor dem Betreten der Hochzeitshalle die Füße, Hände und Gesichter zu waschen und sie zu reinigen. Jesus ließ die Krüge füllen und brachte sie in die Mitte der Feier, da der Wein immer aus der Mitte serviert wird. Dies symbolisiert die Erhebung der bedürftigen Menschen, der abgefallenen Menschen, um sie wieder für sich zu beanspruchen. Das Wunder geschah nicht durch die Hände Jesu, da er ihnen nur befahl zu dienen, sondern es geschah durch die Hände der Diener, als sie begannen, den Wein zu verteilen, und die Qualität den Weinkellner überraschte.

Unsere Hände, Beine, Augen, Ohren und unser Herz sind Gottes. Er möchte, dass wir so sehen, wie er sieht, und so hören und Wunder vollbringen, wie er es tut… Wir sind heute in unserem Land das Wunder, und Gott möchte die Menschen zu einem neuen Bund befähigen, um die Verlorenen in die Mitte zu bringen.

Solomon Benjamin

DOAM Jahrestagung zu China

Vom 26.–.28. Juni lud die DOAM zur Beschäftigung mit „Sinisierung der Religionen in China“ ins Berliner Missionswerk ein. Was meint das Wort? Seit 2015 ist Sinisierung die religionspolitische Richtlinie in China, persönlich veranlasst von Xi Jinping, mit dem Ziel, alle Religionen im Land an den Sozialismus anzupassen. Es wird verlangt, dass Bürger des Landes zuerst ihre Nation und die Partei lieben müssen und erst an zweiter Stelle ihre Religion. 33 Interessierte vertieften sich lebhaft in dieses Thema.

Einen Einstieg in die Thematik bot Herr Jiale Huang mit Bildern religiöser Stätten in traditionell chinesischer Bauweise. Die massive Zunahme demonstrierter Staatstreue zeigt sich u.a. in Flaggenzeremonien. Dr. Richard Ellguth führte anschaulich in die Thematik der chinesischen Religionspolitik ein; Dr. Ruomin Liu erläuterte verschiedene Perioden der Geschichte des Christentums in China von den Jesuiten bis zur Gegenwart. Es gab Ausführungen zu Sinisierung in der katholischen Kirche, im Buddhismus und in der gegenwärtigen evangelischen Theologie. Die Teilnehmenden teilten sich in drei parallele Workshops auf, um über den beeindruckenden Jugendaustausch des CVJM Bayern zu sprechen, der Situation der katholischen Lokalkirche in ihrem Verhältnis zur Weltkirche nachzuspüren und von den Erfahrungen aus 20 Jahren Arbeit im akademischen, kirchlichen und NGO Bereich vom Präsidenten der Agape Foundation zu lernen.

Christoph Hildebrandt-Ayasse gab Einblicke in den Einsatz von Kunst in der evangelischen deutschen Missionstätigkeit des 19. Jahrhunderts; Isabel Friemann veranschaulichte anhand von Kunstwerken zeitgenössischer Christ:innen kontextualisierte Glaubensinhalte.
Für spirituelle Kost sorgten Gastgeberin Barbara Hustedt und Christoph Hildebrandt-Ayasse mit zwei berührenden Andachten. Chinesisch üppig fiel auch das Essen im Restaurant aus.

I. Friemann während ihres Vortrags Foto

Carola Hoffmann-Richter behielt den roten Faden der Moderation in der Hand. Das Schlusspodium mit Prof. Christian Meyer, FU, Dr. Ruomin Liu, NJUTS, Dr. Edna Li, China Brücke, und Katharina Wenzel-Teuber, China heute, machte deutlich, dass der Dialog mit China ohne Alternative ist.

Isabel Friemann, China-Infostelle

Ein Traum wird wahr – einjähriges Spezialvikariat in Japan

„Ein Jahr in Japan? Und was machst du dann da?“ – so oder ähnlich reagierten viele, als ich zum Ende meines Vikariats in Worms-Pfeddersheim erzählte, dass ich ab Dezember 2023 nach Japan gehe. Schon nach meinem Theologiestudium in Mainz und Frankfurt stand für mich fest: mein Spezialvikariat soll in Japan stattfinden. Ich bin Mareike Mauch, Pfarrerin der EKHN, und von Dezember 2023 bis Dezember 2024 durfte ich mir meinen langgehegten Traum erfüllen: für längere Zeit in Japan leben.

M. Mauch

Nach der praktischen Ausbildungszeit besteht in meiner Landeskirche die Möglichkeit, ein einjähriges Spezialvikariat im Ausland zu machen. Diese Chance habe ich ergriffen: Nach monatelanger Vorbereitung, Kontaktaufnahme mit Gemeinden, Suche einer Gastfamilie und Anmeldung an einer Sprachschule, konnte ich im Dezember 2023 endlich in Tokio landen.

„Aber warum Japan? Was bringt dir das beruflich?“ – Christ:innen sind dort eine kleine Minderheit und mein Japanisch war kaum vorhanden. Auch nach Sprachkurs, Praktikum auf Okinawa, Gemeindezeit in Sonobe und 12 Monaten in Japan reichen die Sprachkenntnisse kaum für mehr als den Alltag. Und genau darin lag für mich die Chance: zu erleben, wie sich christlicher Glaube in einer nicht-christlichen Kultur entfaltet. Wie es sich anfühlt, sprachlich überfordert zu sein – und sich dennoch mit Gottvertrauen einzulassen.

Ich habe erlebt, wie unterschiedlich Menschen von Gott erzählen – ob japanische Christ:innen, die als Erwachsene zum Glauben fanden, deutschsprachige Gemeinden, die seit Jahrzehnten dort leben oder Internationals, mit denen ich tiefgehende Gespräche führen durfte. Was ich überall spürte: unser gemeinsames Suchen nach Sinn, Gemeinschaft und Hoffnung. Auf Okinawa erlebte ich, wie sehr gesellschaftliche Realität mit biblischen Texten ringen kann – besonders als ich über „Feindesliebe“ predigen sollte in einer Region, die seit Jahrzehnten unter der Last amerikanischer Militärbasen steht.

Auch jetzt – ein halbes Jahr zurück – merke ich, wie sehr mich Japan geprägt hat. Geduldiger, aufmerksamer und offener bin ich geworden. Japan war ein Geschenk. Und meine größte Überzeugung: trotz aller Unterschiede und Sprachbarrieren sind echter Austausch, Verständnis und Anteilnahme möglich – nicht selten, so glaube ich, dank der Heiligen Geistkraft.

Mareike Mauch

Reise nach Ostasien vom 27.3. bis 4.4.2025

Frühling in Ostasien – das allein wäre Anlass genug, Japan, Korea und Taiwan zu bereisen. Ziel unserer Reise war es, die Einsatzstellen der Freiwilligen des Berliner Missionswerkes (BMW) zu besuchen und uns als neue Verantwortliche im Bereich Ostasien und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit den Kirchenleitungen unserer Partnerkirchen vorzustellen. 

Die erste Station war Tokyo. In wunderbarer Begleitung des Vorsitzenden des Ökumene-Ausschusses des Kyodan, Prof. Dr. HIROISHI Nozomu, besuchten wir die neu geschaffene Einsatzstelle im Bott Memorial Home, einer christlichen Einrichtung für Pflegekinder, im Bezirk Machida. Die Freiwillige des BMW, Nike, ist dort in der Essensversorgung und im Hortbereich eingesetzt. Die Generalsekretärin des Kyodan, Rev. AMINAKA Shoko, empfing uns zum Gespräch. Die Partnerkirche engagiert sich in besonderer Weise für die Buraku, Menschen, die in der japanischen Gesellschaft diskriminiert werden. Und sie sucht neue Wege, um jüngere Menschen für die Kirche zu gewinnen.

IMG 0228 Shoko Aminaka

Zweite Station war Seoul. Auch Generalsekretär Rev. LEE Hunsam der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) begrüßte uns mit einer Idee für einen Jugendaustausch, um die Kirche für junge Menschen attraktiv zu halten. Maxine, die Freiwillige des BMW, arbeitet in der Zentrale der PROK, genauso wie in verschiedenen Diakonischen Projekten und Bildungseinrichtungen. Am Sonntag feierten wir Gottesdienst in der Kyungdong Kirche mit beeindruckender Kirchenmusik. Dort trafen wir auch Mi-Hwa KONG, deutsche Pfarrerin mit koreanischen Wurzeln, die das Deutsch-Koreanische Gesangbuch „HanD in HanD“ herausgebracht hat. Geprägt waren die Tage in Seoul auch dadurch, dass das Gerichtsverfahren gegen Präsident Yoon noch nicht abgeschlossen war und viele Demonstrationen zu sehen waren. Die PROK selbst hatte bei Ausrufung des Kriegsrechts mit allen Pfarrern öffentlich protestiert.

IMG 0631korean. Chor

Den Abschluss der Reise bildeten die Tage in Taiwan. Wir bereisten Tainan und Kaoshiung, besuchten das Press Office Center und das Seamen’s und Fishermen‘s Center. Wir erlebten große Dankbarkeit für die Partnerschaft und bewundernswertes Engagement, insbesondere in der Einrichtung der Seemanns-Mission, die auch Einsatzstelle von Tim, des Freiwilligen des Werkes ist.

IMG 0916Chiang Chi Kang u. Vavauni Ljaljegean

Rev. Chi Kang Chiang, zuständig für die ökumenischen Beziehungen der Presbyterian Church of Taiwan, war uns ein herzlich gastfreundlicher und gut informierter Begleiter. Auch seine Frau, Pfarrerin Vavauni Ljaljegean, durften wir kennenlernen. Sie stammt selbst aus dem indigenen Volk der Paiwan und setzt sich leidenschaftlich für die Rechte und die Kultur der indigenen Gemeinden ein.

Barbara Hustedt, Ostasienreferentin BMW

Wechsel auf dem Direktorenposten im BMW

Dr. Christof Theilemann ist Ende April 2025 in den Ruhestand getreten. Zuvor hat er einige Jahre zunächst als stellvertretender Direktor, später sechs Jahre lang als Direktor die Geschicke des Berliner Missionswerkes mit viel Umsicht geleitet. Dr. Theilemann ist am 23. März feierlich in der Französischen Friedrichstadtkirche in Gegenwart von ca. 200 Gästen offiziell verabschiedet worden.

20250323 154902Theilemann

Christof Theilemann während der Entpflichtung durch Bischof Stäblein

doam vorstand

Der erweiterte DOAM-Vorstand mit Ulrich Schöntube (2.v.r.)


Nachfolger auf dem Direktorenposten des BMW ist Dr. Ulrich Schöntube (51), der von 2007-2014 bereits Direktor der Gossner Mission war und auf diese Weise ein ausgewiesener Kenner der Ökumene und internationalen Partnerschaftsarbeit ist.

C. Rostalsky

 

Veranstaltungshinweise

  • Mehr...
    < >

WCC - ÖRK

oikoumeneorg link 170x20oekt ffm 2021 link 170preassembly2022 170x45

karlsruhe2022 170x120pilgrimage 170x129Arusha2018 170x120Busan2013 170x120


knoche blog 170x61ak japan logo bs 170jpg

281antinuketrostfrauen

Fukushima-Solidarität

Am 11. März 6:46 Uhr jährt sich Erdbeben & Tsunami in Fukushima. Weltweites Gedenken.
kind02 200

>Prozess gegen die Her-steller des AKW Fukushima<
>Gebet und Andacht<

Aktuelle Petitionen

Join "The Global Campaign to End the Korean War and Sign a Peace Treaty!"  -Endorse the Peace Declaration  -Sign the Peace Message  -Share your Solidarity
 NEW:  Peace Treaty Campaign - 2020


Aufruf: Freilassung der politischen Gefangenen in Südkorea - Dez 2017

Alle neuen Beiträge