2018: 5 Aufsätze zur jap. Verfassung

Zur Verfassung Japan's.
Quelle: The Asia-Pacific Journal | Japan Focus Volume 16 | Issue 5 |  Feb 19, 2018
Fünf Aufsätze zur japanischen Verfassung
The Constitution, Human Rights and Pluralism in Japan:
Alternative Visions of Constitutions Past and Future
Tessa Morris-Suzuki
We, the Japanese People: Rethinking the Meaning of the Peace Constitution
C. Douglas Lummis
Prime Minster Abe’s Constitutional Campaign and the Assault on Individual Rights
Okano Yayo
Affirmative Action Policies Under the Postwar Japanese Constitution:
On the Effects of the Dōwa Special Measures Policy
Noah McCormack
Rethinking Japan’s Constitution from the Perspective of the Ainu and Ryūkyū Peoples
Uemura Hideaki, Jeff Gayman

Nord- & Südkorea's Kirchen beten gemeinsam

Die Kirchen in Nordkorea und in Südkora haben ein Gemeinsames Gebet formuliert
zur Verwendung in einem Gottesdienst um den 15. August 2017
dem Tag der Befreiung vom japanischen Kolonialismus.
Die Christen in Korea beten für eine friedliche, baldige Vereinigung
und um einen Friedensvertrag.
Das Gebet steht in English und Deutsch zur Verfügung. Dazu auch der Entwurf eines Gottesdienstes.

Hiroshima, Auschwitz und Erinnerung

Hiroshima und Auschwitz
The Asia-Pacific Journal, Vol. 13, Issue 3, No. 1, January 19, 2015.
Mit freundlicher Erlaubnis von Japan Fpcus
Zum Download als pdf hier

Never Again: Hiroshima, Auschwitz and the Politics of Commemoration
もう二度と… 広島、アウシュヴィッツと記念の政治学
Ran Zwigenberg

Abstract:
Ran Zwigenberg makes a case for revising the history of Hiroshima and its global connections and importance. Focusing on the little known episode of the 1962 Hiroshima-Auschwitz Peace March, he argues that the march was a unique point of convergence between multiple national narratives of victimization. The Peace March illustrates the emergence of a shared discourse of commemoration of WW II following the Eichmann trial and others, which agents like the marchers facilitated and which emerged from multiple Western and non-Western sources.

In 1962 a young Jewish American psychiatrist by the name of Robert Lifton visited the Hiroshima Peace Museum. Lifton described his visit to the museum in a letter to his friend David Riesman, “I had seen many such pictures before…but somehow seeing these pictures in Hiroshima was entirely different…we left this part of the exhibit reeling…Both of us anxious, fearful and depressed–Betty [Lifton’s wife] to the point of being physically ill.”1 Lifton decided to stay in Hiroshima and help its survivors. His research greatly altered our understanding of Hiroshima and the psychiatry of trauma. It would be hard to find similar responses by visitors today. The Liftons’ reaction to the museum was not just a function of their encounter with the horror of Hiroshima but of the heightened awareness of the importance of the city in light of the global tensions that would bring the world to the brink of nuclear war that same year. The museum and Peace Park today are far calmer places. Perhaps even too calm. The message of peace, felt so urgently by Lifton, has lost its edge in Hiroshima. Italian journalist Tiziano Terzani captured the mood of the place succinctly when he wrote, “In Hiroshima…even the doves are bored with peace.”2 The serenity and passivity of the memorial begins right at the entrance to the museum,

Weiterlesen: Hiroshima, Auschwitz und Erinnerung

Gebet für Frieden und Vereinigung

Wiedervereinigung in Frieden auf der koreanischen Halbinsel

Karina Schumacher, Mitarbeiterin der PROK, entsandt von der EMS, unsere Fachfrau in allen ökologischen Fragen, nimmt regelmäßig an den Friedensgebeten in Seoul teil. Am 3. November formulierte sie das folgende Gebet.
Es kann im Gottesdienst Verwendung finden und kann dafür auch verändert werden.
Falls Sie das Gebet verwenden, informieren Sie bitte diese Homepage.



Im familiären Rahmen. Da am Montag, den 3. November, die zuständige Kirche für das Friedensgebet verhindert war, organisierten wir die Veranstaltung kurzerhand selber. BAE Sungjin machte die Liturgie, SHIN Yeonshik die Predigt, LEE Suchan leitete das Abendmahl, assisitiert von Frank Hernando (auf dem Bild von rechts nach links). Ich sprach ein Gebet für Versöhnung und Wiedervereinigung.

Gebet

"Dreieiniger Gott, der du zusammen bringst was zusammen gehört und unrechtmäßig getrennt wurde. Wir danken dir dafür, dass wir uns heute hier vor deinem Angesicht versammelt haben. Wir bringen vor dich unsere Unzulänglichkeit deinen Frieden in die Welt zu tragen, zu dem du uns berufen hast. Vergib uns, unsere Unfähigkeit bedingungslos für dein Reich einzutreten, und unermüdlich mit ganzer Kraft zu zun, was dir gefällt. Herr wir loben deine Größe und Allmacht. Wir wissen, bei dir ist nichts unmöglich. Du hast uns erlöst in deiner unendlichen Gnade und berufen zum Frieden.

Vergib uns, wenn wir uns immer wieder von irdischen Verlangen in Versuchung führen lassen. Wenn wir aus Angst um unsere soziale Position uns hindern lassen das zu tun, von dem wir wissen, dass es richtig wäre. Wenn wir sprechen, wo wir schweigen sollten, wenn wir schweigen wo wir sprechen sollten. Lass uns allen Eigennutz ablegen und im blinden Vertrauen auf dich deinem Weg folgen. Den Sprachlosen durch deine Kraft unsere Stimme geben. Herr, du siehst uns hier versammelt mit dem brennenden Wunsch nach einem vereinten Land eines gewaltsam getrennten Volkes. Lass uns die Hoffnung nicht verlieren, dass Wiedervereinigung möglich ist. Hätte man Anfang 1989 in Deutschland jemanden gefragt, wie es um die Wiederveinigung steht, so hätten sie wohl geantwortet, diese sei in ferner Zukunft vielleicht möglich. Und dann - plötzlich und unerwartet, und doch wohl begleitet von dir - kam die Wende. Wie ein Wunder war Deutschland wieder ein Land eines Volkes.

Herr, ich glaube an Wunder. Ich glaube an die Wiedervereinigung. Ich glaube, dass bei dir nichts undenkbar und unmöglich ist. Wir bitten dich um deinen Segen und um deine Gnade auf unserem Weg zur Einheit. Einheit in den Herzen, Einheit in den Köpfen, Einheit eines Volkes, Einheit der Kirchen, Einheit in Vielfalt. Amen."


Seeking Peace - The Korean Peninsula

Frieden auf der koreanischen Halbinsel

Seeking Peace: the World Council of Churches and the Korean Peninsula
World Council of Churches




https://www.youtube.com/watch?v=Ct12dXvW4q0

Veröffentlicht am 19.11.2014
The division of the Korean Peninsula and the Korean War marked the WCC since its beginnings in an era when, after the end of World War 2, the hope was that a more peaceful era would begin.

The efforts to find a response to the tragedy of division came into visible effect when, in 1984, the WCC's Commission of the Churches on International Affairs convened the founding consultation of the Tozanso Process. "At the time it was an act of prophetic courage" says the Rev. Prof. Dr Sang Chang of the Presbyterian Church in the Republic of Korea, WCC president for Asia. During this period the Korean Christian Federation [based in the DPRK] became regular observers at WCC Assemblies. After the post-9/11 climate of dissipating possibilities for direct encounter, the WCC 10th Assembly in 2013 provided an opportunity for the wider international ecumenical community to become re-acquainted with the reality and consequences of the division of the Korean people.

Website of the WCC 10th Assembly: http://wcc2013.info
More information on the International Consultation on Justice, Peace and Reconciliation on the Korean Peninsula, June 2014: http://www.oikoumene.org/en/press-cen...


 

Hidden Agenda - Seoul-Berlin-Pjöngjang

Raum- und Videoinstallationen, Dokumentation.
Jae-Hyun YOO

Hidden Agenda  —  Seoul - Berlin - Pjöngjang





In seiner ersten Multimedia-Einzelausstellung thematisiert der koreanische Künstler Jae-Hyun Yoo den stillgestellten Konflikt zwischen den beiden Koreas. Im Ergebnis eines Stellvertreter-Krieges zwischen den Supermächten, die aus dem 2. Weltkrieg hervorgegangen waren, ist die koreanische Nation in zwei Staaten geteilt, die sich offiziell bis heute im Krieg befinden. Dieser gefrorene Zustand eines früheren militärischen Hot Spots war lange Jahre eine lebende Illustration des kalten Krieges und ist heute ein befremdliches Überbleibsel eines vergangenen Zeitalters. Aber der Konflikt bestimmt bis heute das Leben der geteilten Nation, er wirkt unterschwellig fort und prägt das öffentliche Bewusstsein in beiden Staaten. Der Künstler zeigt im Spiegel offiziöser Symbole, wie diese Lage alltägliche Überwachung veranlasst, staatliche Kontrolle legitimiert, die Individuen zwingt, Partei zu ergreifen und er macht bewusst, wie sie sich in persönlichen Schicksalen niederschlägt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 31.10.2014, 19h
Ausstellungsdauer: 01.11. -  28.11.2014
im okk/raum29, Prinzenallee 29, 13359 Berlin
www.kritische-kunst.org
Öffnungszeiten: Do-So, 15-18h

Vortrag und Diskussion: Montag, 03.11.2014, 19h -
Dr. Liana Kang-Schmitz (Politikwissenschaftlerin): „Grenzgänger – Leben zwischen Ost und West
im Glaskasten (Konferenzraum), Prinzenallee 33, 13359 Berlin

Mehr zur Ausstellung und zu YOO Jae-Hyun


cn disaster1900 170

dekt37 logo 170

WCC - ÖRK

wcc 2021 170x80pilgrimage 170x129Arusha2018 170x120Busan2013 170x120



281antinuketrostfrauen

Fukushima-Solidarität

Am 11. März 6:46 Uhr jährt sich Erdbeben & Tsunami in Fukushima. Weltweites Gedenken.
kind02 200

>Prozess gegen die Her-steller des AKW Fukushima<
>Gebet und Andacht<

Aktuelle Petitionen

Join "The Global Campaign to End the Korean War and Sign a Peace Treaty!"  -Endorse the Peace Declaration  -Sign the Peace Message  -Share your Solidarity


Aufruf: Freilassung der politischen Gefangenen in Südkorea - Dez 2017


 

Veranstaltungshinweise

Nächste Termine