"Die Zukunft, die wir meinen..."

Mainzer Botschat der Ökumensichen Versammlung 2014

„Die Zukunft, die wir meinen – Leben statt Zerstörung“

Der seit Jahrzehnten stattfindende ökumenische Prozess für „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ findet einen Ausdruck in einer Reihe Ökumenischer Versammlungen. Durch den jüngsten Aufruf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Busan 2013 zu einem auf sieben Jahre angesetzten „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ ermutigt, fanden sich über 500 engagierte Menschen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und anderen Ländern (u.a. Ukraine), darunter viele Expertinnen und Experten, in Mainz vom 30. April bis 04. Mai 2014 zusammen. In vielen Workshops, Vorträgen, Open Space-Phasen und Diskussionsforen beschäftigten wir uns mit den aktuellen Problemen unserer kapitalistische Wirtschafts- und Lebensweise. Mit Papst Franziskus sind wir der Meinung: „Diese Wirtschaft tötet.“ Wir suchen eine „Ökonomie des Lebens“.

Aspekte von Gerechtigkeit heute ....
Aspekte von Frieden heute ....
Aspekte der Bewahrung der Schöpfung heute ....

Für die ganze Botschaft bitte hier anklicken


The Spirit of Gangjeong

Video-Message von Gangjeong auf Jeju-do in Südkorea

The Spirit of Gangjeong - Episode Nr.3


In Gangjeong auf Jeju-do in Südkorea wird mitten im Naturschutzgebiet ein moderne Kriegshafen gebaut. Die südkoreanische Regierung läßt ihn durch di Fa. Samsung und in Anbsprache mnit der US-Regierung bauen. Die Proteste dauern nun schon 7 Jahre, die Firma und die Polizei greifen immer wieder zu gewaltsamen Methoden, um den friedlichen Protest zu unterdrücken.

Es geht bei dem Protest gegen Krieg, Militarismus, Verweigerung der Menschenrechte und Zerstörung der Umwelt um eine inzwsichen viele Menschen im ganzen Land ergriffene Bewegung. Das Video zeigt die jüngste Entwicklung:

Mission von den Rändern her

Predigt
An Epiphanias (6.1.2014) in St. Marien zu Berlin

Prof. Dr. Fernando Enns
2. Korinther 4,3-6


Epiphanias ist ein herrliches Fest! Wir feiern die Erkenntnis, dass Gott in jenem Kind sichtbar wird. Während bei uns im Westen schon alles wieder in den Startlöchern sitzt, um nach den schönen Feiertagen in den Alltag zu springen – oder gar schon wieder von diesem Alltag eingeholt ist – feiern Christen im Osten, im „Morgenland“, heute Weihnachten. Es ist gut, wenn wir in der Ökumene diesen Tag ganz bewusst und selbstverständlich als einen der Weihnachtsfeiertage nutzen, um erst von hier aus wieder in unseren Alltag aufzubrechen.

Schließlich kamen an diesem Tag jene weisen Wissenschaftler aus dem Morgenland, um zu verifizieren, was sie in ihren theoretischen Berechnungen herausgefunden hatten: einen „neugeborenen König der Juden“ müsste es jetzt geben – so haben wir es gerade in der Lesung aus dem Matthäusevangelium gehört (Mt 2:1-12). Die Forscher aus dem Morgenland setzen sich in Bewegung, suchen. Wer Erkenntnis sucht, kann nicht bleiben wo er ist. Neues gibt es nur für jene, die sich auf den Weg machen, die auf-brechen. Dabei ist das Ziel noch nicht einmal klar: sucht man den „König der Juden“, geht man selbstverständlich zunächst einmal in das entsprechende politische wie religiöse Machtzentrum: Jerusalem! Und natürlich erschrickt der Machthaber Herodes über solche Nachrichten: ein Konkurrent? Einer, der die eigene Macht in Frage stellen wird? Einer, der gefährlich werden könnte für die herrschende Klasse? Er selbst hat ja kluge Theologen um sich versammelt – „Hohepriester und Schriftgelehrte“. Gern halten sie sich in der Nähe der politischen Macht, um sie für ihre Zwecke zu nutzen. Und sie verstehen: was die fremden Forscher aus dem Osten suchen, wird nicht hier, im Zentrum zu finden sein. Es wird sich wohl um eine Wahrheit handeln, die eher am Rande der Gesellschaft geboren wird. Bei den Marginalisierten. Betlehem in Judäa kommt in Frage. Sie kennen ihre Bibel. Der Prophet Micha hatte es einst so angekündigt (Mi 5:1).

Lesen Sie hier die ganze Predigt (pdf)


 

2018: Annäherung auf Koreanisch

Annäherung auf Koreanisch
Die beiden verfeindeten Staaten auf der Halbinsel in Ostasien waren schon einmal auf dem Weg des Dialogs  -  von Rainer Werning
werning annaeherung 400"Lässt Moon die Sonne wieder scheinen?
Ohne äußere Einmischung könnten Nord und Süd neben der Lösung eigener Probleme maßgeblich zu Entspannung und Frieden auf der Halbinsel und in Nordostasien beitragen - entsprechende Signale gab es bereits 2000 und 2007.
Das große Paradoxon in der jüngeren Geschichte Koreas besteht darin, dass der von 1998 bis 2008 in Seoul verfolgten »Sonnenscheinpolitik« vis-à-vis dem Norden von der selbsterklärten »Schutzmacht« USA in die Parade gefahren wurde. ..."

2016 NCC-Korea under pressure

Der Nationale Kirchenrat in Südkorea steht unter starkem Druck vonseiten der südkoreanischen Regierung, weil er Kontakt zum nordkoreanischen Kirchenbund gehalten hat - obwohl die Regierung jeden Kontakt verboten hat.
Am 1. April verabschiedete der Kirchenrat eine entsprechende Stellungnahme:  
"Position on the Sanction...".  
Bitte, klicken Sie auf den Link und lesen Sie selber. 


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WCC - ÖRK

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Fukushima-Solidarität

Am 11. März 6:46 Uhr jährt sich Erdbeben & Tsunami in Fukushima. Weltweites Gedenken.
kind02 200

>Prozess gegen die Her-steller des AKW Fukushima<
>Gebet und Andacht<

Aktuelle Petitionen

Join "The Global Campaign to End the Korean War and Sign a Peace Treaty!"  -Endorse the Peace Declaration  -Sign the Peace Message  -Share your Solidarity


Aufruf: Freilassung der politischen Gefangenen in Südkorea - Dez 2017


 

Veranstaltungshinweise

Nächste Termine