Kunst in China: Lu Lan


Spiegelung - Aquarell

 

Spiegelung
Gedanken zu einem eigenen Aquarell - LuLan

In meiner Bildserie "Chinesische Gebäude" wird Architektur lebendig.
Die dargestellten Cebäude sind Zeugen einer langen Vergangenheit.

China kann als leidende Nation betrachtet werden.
Aber das Licht, das in dieses Bild fällt, steht für eine unauslöschliche Hoffnung.
Die Botschaft von Gottes allgegenwärtiger Liebe scheint in die Szene hinein.

Leiden war schon für viele Chinesen ein Weg, der sie zum Glauben geführt hat. Christen in China können sich mit dem Leiden Christi am Kreuz identifizieren und sie spüren, dass Gott vom Beginn der Zeiten an seine Hand über Menschen in China gehalten hat.

Die Cebäude und ihre Spiegelbilder.weisen auf unsere Lebensbedingungen als Menschen hin.
Auch in unserem Leben sind Türen manchmal verschlossen und Fenster dunkel. Schmale Wege führen urn das Wasser herum.

Manchmal stolpern wir reichlich verwirrt durch das Leben, den Kopf voller Dinge. Dann wieder sind wir unterwegs mit Hoffnung im Herzen.

Am rechten Bildrand ist eine offene Tür zu sehen. Am Ende unseres Lebens erwartet uns ein solcher Durchgang zu neuem Leben:

Übersetzung durch Dr. Monika Gänßbauer.
Quelle: "Christentum chinesisch", Hg. Monika Gänßbauer, EMW Hamburg 2003, S. 170f.

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