26. Oktober 2013

26. Oktober 2013  -  auf dem Weg nach Pusan

13:00 - 18:00 Kriegsdienstverweigerung in Korea
Der workshop sollte eigentlich in Pusan stattfinden. Aber er wurde, aus welchen Gründen auch immer, abgelehnt.

Kriegsdienstverweigerung in Korea

ist illegal und wird mit  bis zu 18 Monaten Gefängnis bestraft. 
Ein Verweigerer begeht Landesverrat.
Die Kirchen in Südkorea lassen die Verweigerer allein.
Die Regierung kümmert sich nicht um die Ermahnungen der UN bzw. deren Menschenrechtskommission.

2009 schon hat sich der ÖRK mit dem Problem befasst. 
Er hat eine Studie dazu veröffentlicht und einen Beschluss gefasst.
Auch ein Gebet wurde formuliert. 

Alles zusammengenommen hat sich die DOAM entschieden, dem Problem in einem workshop zum ilitärdienst in Pusan bzw. in Seoul nachzugehen, das Gespräch mit den Verweigerern und ihren Unterstützern, sowie mit den Kirchen zu suchen.

Über 50 Teilnehmer kamen, hörten zu oder diskutierten mit. 

Einige Stimmen nach dem workshop:

"Nicht gedacht, dass ein Gespräch mit Kirchenvertretern möglich ist"

"Das Problem muss gemeinsam von Christen und Nichtchristen angepackt und gelöst werden"

"Schade, dass nur die Mennoniten als Kirche dabei waren"

"Was soll ich machen, wenn aufgrund meiner Verweigerung mein Vater seine Position verlieren wird?"

"Ich hatte die Probleme der Verweigerer noch nie so gesehen!"

"Ja, Kriegsdienst sollte man nicht lernen müssen."

"Die Kriegsdienstverweigerer sind für ihr Leben gezeichnet"

 

Zum Abschluss des workshops wurden alle von den sechs Organisationen, die für die Durchführung desw workshops die Verantwortung übernahmen, zum Abendessen eingeladen.

Die 6 Organisationen sind alles NGOs, die sich mit den Friedens- und Kaonfliktfragen auseinandersetzen.

mehr dazu bei der Dokumentation zum workshop.

 

 

 

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