30. September 2013

30. September 2013

Beratungen im Vorstand der Deustchen Ostasienmission

Unter dem Vorsitz von Pfr. H. Albruschat begann die Sitzung nach dem Abendbrot am 29. Oktober. Der Vorstand trat fast vollzählig zusammen. Der Generalsekretär der EMS, Pfr. J. Reichel, nahm zum ersten Mal teil.

Viele Berichte füllten den ersten Teil der Beratungen:  aus der EMS, vom BMW, ein Jahresbericht der SOAM und zum ersten Mal ein ausführlicher Bericht des "AK Sinti/Roma und Kirchen in BW".

Einen breiten Raum nahmen die Informationen und Beratungen zur Vollversammlung des Ökum. Rates der Kirchen ein, der ab 29.10. bis 8.11.2013 in Pusan, Korea durchgeführt wird. Dort wird es drei offizielle workshops geben:

1. mit der EMS zur Klimagerechtigkeit 

2. mit jungen Menschen zur Atomkraft: "nuclear phaseout – or a new atomic age" 

3. zur Gender-Gerechtigkeit

Ein weiterer workshop zur Wehrdienstverweigerung, beantragt von u.a. der DOAM, leider aber abgelehnt, weil es zu viele workshops gebe, findet am 26.10. in Seoul statt. An ihm nehmen aus dem Umfeld der DOAM Dr. F. Enns und P. Schneiss statt. Er wird von Verweigerern und ihren Unterstützerkreisen in Korea getragen. In Südkorea gibt es keine Möglichkeit eines Ersatzdienstes, Verweigerer werden als Landesverräter angesehen. Leider erhalten diese jungen Menschen eben auch wenig kirchlichen Schutz oder Betreuung. Dieser Tatsache will der workshop nachgehen und dabei herausfinden, welche friedensethischen Folgerungen zu ziehen sind.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt betraf den sog. peace train, der vom 8.10. bis 29.10. von Berlin über Moskau, Jarkutsk, Peking, Pyongyang und Seoul nach Pusan fahren wird. Zwei Personen aus dem Umfald der DOAM werden mit dabei sein. Ein Blog wird laufend über diese Erfahrung berichten.

Ein neuer Flyer zur Arbeit der DOAM ist in Arbeit und geht demnächst in Druck.

Die vielerlei Beziehungen und Berührungspunkte in  den Beziehungen nach Ostasien werden derzeit aufgelistet und sollen auf einfache Weise die Breite der Engagements der Partnerkirchen beschreiben.

Im Herbst 2014 wird es die alle drei Jahre einzuberufende Mitgliederversammlung mit Rechnungslegung geben: im Zusammenhang mit der nächsten Studien- und Begegnungstagung in Wittenberg (29.9. - 1.10.2014).

Bei der Diskussion um die Studientagung tauchten bes. vonseiten der neuen Vorstandsmitgliedern verschiedene Fragen auf:
1. da manz wischen "Begegnungstagung" und "Studientagung" kaum einen Unterschied zu erkennen vermag, einigt man sich auf eine Kompromißformel: künftig werden die Tagungen als "Studien- und Begegnungstagungen" bezeichnet.
2. zur Herkunft der unterschiedlichen Bezeichnungen wird erläutert: Die Tagungen der DOAM begannen 1968 mit der ersten Klausurtagung.  Sie eröffnete lange nach dem 2. Weltkrieg das Gespräch und die Zusammenarbeit mit der japanischen Kirche. Nach einigen Jahren wurde dieser Name erstezt durch Begegnungstagung:  die Begegnung, nicht nur von Theologen aus Japan udn Deutschland, sondern auch ihrer Familien, war für viele Jahre neben dem theologischen Gespräch der wichtige Schwerpunkt. Diese Begegnungstagungen finden alljährlich im Früghjahr statt, möglichst in der Osterwoche.
3. mit der Wiederverinigung wurde ein weiterer Strang in die Arbeit integriert:  in der früheren DDR gab es die "Ostasienmission" unter dem ursprünglichen Namen, jedoch ohne staatliche Genehmigung. Die Mitglieder und Freunde dieser Ostasienmission trafen sich im Herbst jedes Jahres in Berlin zu einer einwöchigen Studientagung. Daran nahmen viele Menschen aus den Freundeskreisen der DOAM und SOAM teil, dazu vor allem die in Deutschland studierenden Theologen aus Japan, später auch Korea. Nach der Vereingung beider Ostasienmissionen im Jahre 1992 führte die DOAM diese Tagung fort, die dann einen anspruchsvollen Charakter haben sollte.

Die nächsten Tagungen sind geplant:

22.-24.04.2014 in Bad Boll (Nacharbeit zu Pusan)

29.09.-01.10.2014 in  Wittenberg

07.-09.04.2015 in Neudietendorf

05.-07.10.2015 in Neuendettelsau

 

 

 

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