Hidden Agenda - Seoul-Berlin-Pjöngjang

Raum- und Videoinstallationen, Dokumentation.
Jae-Hyun YOO

Hidden Agenda  —  Seoul - Berlin - Pjöngjang





In seiner ersten Multimedia-Einzelausstellung thematisiert der koreanische Künstler Jae-Hyun Yoo den stillgestellten Konflikt zwischen den beiden Koreas. Im Ergebnis eines Stellvertreter-Krieges zwischen den Supermächten, die aus dem 2. Weltkrieg hervorgegangen waren, ist die koreanische Nation in zwei Staaten geteilt, die sich offiziell bis heute im Krieg befinden. Dieser gefrorene Zustand eines früheren militärischen Hot Spots war lange Jahre eine lebende Illustration des kalten Krieges und ist heute ein befremdliches Überbleibsel eines vergangenen Zeitalters. Aber der Konflikt bestimmt bis heute das Leben der geteilten Nation, er wirkt unterschwellig fort und prägt das öffentliche Bewusstsein in beiden Staaten. Der Künstler zeigt im Spiegel offiziöser Symbole, wie diese Lage alltägliche Überwachung veranlasst, staatliche Kontrolle legitimiert, die Individuen zwingt, Partei zu ergreifen und er macht bewusst, wie sie sich in persönlichen Schicksalen niederschlägt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 31.10.2014, 19h
Ausstellungsdauer: 01.11. -  28.11.2014
im okk/raum29, Prinzenallee 29, 13359 Berlin
www.kritische-kunst.org
Öffnungszeiten: Do-So, 15-18h

Vortrag und Diskussion: Montag, 03.11.2014, 19h -
Dr. Liana Kang-Schmitz (Politikwissenschaftlerin): „Grenzgänger – Leben zwischen Ost und West
im Glaskasten (Konferenzraum), Prinzenallee 33, 13359 Berlin

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