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2015: Atombombenabwürfe auf Japan - Warum?

2015 - 70 Jahre nach den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki
Eine Vortragsveranstaltung

Vortrag von

Dr. Kamino „Atombombenabwürfe auf Japan – Warum?“
- Zum 70. Gedenkjahr -

Im Juli 1945 entwickelten die USA die Atombomben, die drei Wochen später auf Japan abgeworfen wurden und verheerende Schäden verursachten.

Der 34. US-Präsident Eisenhower kommentierte 1963 den Einsatz der beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, „Es war nicht nötig, dieses furchtbare Ding auf sie abzuwerfen.“. Der im Pazifikraum verantwortliche Mann, General Douglas MacArthur sagte nach dem Krieg wiederholt, dass die Atombombe nicht erforderlich gewesen sei. Heute sind auch zahlreiche US-Historiker der gleichen Meinung.
Wenn es so ist, warum setzten die USA die nukleare Waffe für den Pazifikkrieg ein?

Die US-Regierung gibt vier Beweisgründe dafür an.
1. Beschleunigung der Kapitulation von Japan
2. Bestrafung der japanischen Ablehnung der Potsdamer Erklärung
3. Zerstörung der berühmten Militärhafenstädte
4. Vergeltung der langjährigen Verbrechen Japans in Asien

Was sagt das amerikanische Volk dazu? Wie wird die Angelegenheit in der Schule gelehrt?

Im vorliegenden Vortrag wird die Glaubwürdigkeit der vier angegebenen Beweisgründe geprüft. Darüber hinaus werden die drei wissenschaftlich plausiblen Gründe dafür sowie eine mögliche Rolle des antiasiatischen Rassismus diskutiert.

Der Referent Herr Dr. Kamino aus Hannover ist uns von vielen Vorträgen in der Vergangenheit bekannt. Er wird seine Ausführungen mit 60 Bildern illustrieren. Vor dem Vortrag laden wir alle neuen Mitglieder der DJG zu einer kleinen Vorstellungsrunde in die Cafeteria des JDZB ein.

Zeit: Dienstag, den 27. Januar 2015 um 18.30 Uhr
Ort: Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin, Saargemünder Str. 2
Anmeldung: Tel. 31 99 1888, E-Mail djg-berlin@t-online.de
- Spontane Teilnahme ist möglich -








 

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