In Memoriam: Albruschat, Hartmut

In Memoriam

Hartmut Albruschat
* 10. Februar 1936   -   † 24. Januar 2917

Vorsitzender der Deutschen Ostasienmission, verstarb überraschend am 24. Januar 2017 mit 80 Jahren auf dem Weg zu einer DOAM-internen Sitzung in der Evang. Mission in Solidarität in Stuttgart.
Wir trauern um ihn. Er wird uns fehlen. Er aber schaut was er geglaubt. Wir danken Gott für das Zeugnis und den Dienst von Hartmut Albruschat durch so viele Jahre.

Dear friends,
I have to inform you that Rev. Hartmut Albruschat, the President of German East Asia Mission (DOAM), passed away unexpectedly on January 24, 2017 on his way to a board meeting at Stuttgart, just a few days before his 81st birthday. The funeral service is being planned for February 17, 2017 at Heidefriedhof in Berlin and will be conducted by Rev. C. Foerster, former board member of DOAM.
His only son is Dr. Jan Albruschat. If you want to send condolences you may use the email address of Hartmut. (Post: Brandenburgische Strasse 17, 10707 Berlin, Germany).Please send a copy to DOAM. His death is a big loss for the German East Asia Mission as well as for all of us. Our thoughts and prayers are with his family and friends. We thank our Lord for the faithful and dedicated witness and ministry of his servant.

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Für Pfr. Hartmut Albruschat gab es am 25. Januar 2017 eine kleine Andacht in der Kapelle des Stuttgarter Flughafens. Gelesen wurde aus der Bibel, Offenbarung 14:13:

„Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem HERRN sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“

Vor insgesamt sieben Teilnehmenden erläuterte Pfr. Solomon Benjamin die Rolle und Aktivitäten von Hartmut Albruschat in der Deutschen Ostasienmission (DOAM), sein Engagement und seinen Wunsch, genau in diesen Tagen das Programm eines DOAM-Expertenseminars für den 23. Februar vorzubereiten. Dabei lag ihm insbesondere die Theologie der DOAM mit ihrem umfassenden Verständnis für Kultur, Kontext und Tradition am Herzen. KR Henry von Bose teilte seine gemeinsamen Erfahrungen mit Pfr. Hartmut Albruschat als Mitglieder im Vorstand der DOAM und Pfr. Johannes Bilz, der Direktor der Evangelischen Akademie Meissen sprach ein Gebet für seine Seele, seinen Sohn und Familie, und das Vermächtnis, das Pfr. Hartmut Albruschat zurück gelassen hat. (Solomon Benjamin, Geschäftsführer der DOAM)
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Andacht zum ehrenden Gedenken an Hartmut Albruschat
am 27.1. gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der EMS. Von Lutz Drescher.
"...Es ist irgendwie kein Zufall, dass Hartmut auf dem Weg zu einer Sitzung so plötzlich verstorben ist. Er war wie er kürzlich erzählt hat, seit über 50 Jahren im Vorstand der DOAM, hat sich sein Leben lang für die Zusammenarbeit mit den Kirchen und den Menschen in Ostasien eingesetzt. Dabei hat ihn vor allem die Frage der Menschenrechte und der friedlichen Wiedervereinigung Koreas sehr bewegt. ..."
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Nachruf zum Tode von Pfarrer Hartmut Albruschat im Rahmen einer Gedenkfeier in der EMS am 28.01.17
"... Er war eine Persönlichkeit, die Spuren hinterlassen hat in jedem und jeder, die das Glück hatte, ihm zu begegnen und ein Stück Weges mit ihm gehen, oder mit ihm zusammenarbeiten durfte.
Unsere erste intensive Begegnung geht zurück ins Jahr 1976, als Hartmut Albruschat zu einer deutschen Kirchendelegation gehörte, die auf Einladung des NCCK an der ersten internationalen Menschenrechtskonsultation in Südkorea teilnahm. Hartmut war damals Referent im Berliner Missionswerk, zuständig für den Bereich Ostasien. Die Beziehungen zwischen den deutschen und den koreanischen Kirchen (insbesondere der PROK) waren noch ganz jung. Es ging um gegenseitiges Kennenlernen, und von deutscher Seite aus um das Erfassen der damaligen dramatischen Menschenrechtsproblematik auf der koreanischen Halbinsel. ...."
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Nachruf aus dem Berliner Missionswerk
"... Pfarrer Hartmut Albruschat war über viele Jahre Ostasien-Referent im Berliner Missionswerk; zu einer Zeit, als Berlin noch geteilt war. Seit dieser Zeit waren ihm der Einsatz für Menschenrechte und die friedliche Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel wichtige Anliegen.

In den letzten Berufsjahren leitete er das Lazarus-Stift in Berlin. ..."
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Eine Predigt, die Hartmut Albruschat am 12. Juni 2016 in der Gi-Kong-Gemeinde in Taipeh gehalten
Das Video von diesem Gottesdienst wurde am 5.8.2016 veröffentlicht und uns am 9.2.2017 von der Presb. Church in Taiwan (PCT) zugesandt.

"What we have to do in Jesus name!"  Lukas 18,, 35-43

"... 1.the story:
Jesus and his disciples are walking to Jericho. Lots of people followed him, looking, standing at the road side. Poor and ill people, many out of the society. When Jesus came - all expected something: a new sentence, new miracle?
Why did they expect such kind of things?
Nobody knows up to this day all the answers to these questions. Our gospel Says, people wait for the Saviour, the Man of God. ...."
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Und hier das Video aus der Gi-Kong-Gemeinde:
https://www.youtube.com/watch?v=C9yzuxCANfE 

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Nachruf der AG Trostfrauen zu Berlin
Video aus der AG Trostfrauen zu Berlin  -  Hartmut Albruschat zum Gedenken

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Nachruf der DOAM bei der Beisetzung im Heidefriedhof zu Berlin

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Die Beisetzung.  Pfarrerin Barbara Fülle (Reinickendorf/Berlin) 

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Nachrufe aus Deutschland/Schweiz

Nachrufe aus Ostasien

Lebenslauf von Hartmut Albruschat
(zusammengestellt auf Grund seiner eigenen Aufzeichnungen)
 



OAM-Gedenktage

04.06.1884 Gründung des AEPM (OAM) in Weimar

22.10.1945 Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission SOAM

26.02.1948 Gründung der japanischen Stiftung Christliche Oastasien-Mission in Kyoto, Japan

10.12.1952 Gründung der DOAM Deutsche Ostasienmission in Hamburg

1972 Gründung der EMS
Namensänderung zum 1.1.2012:
"Evang. Mission in Solidarität" EMS

1973 Gründung des BMW 

01.05.1980 Gründung der Diakonia-Schwesternschaft in Korea 

1982 Gründung des Tomisaka Christian Center TCC in Tokyo

23.02.1991Vereinigung von OAM-DDR und DOAM in Erfurt

Díe Vorsitzenden

1956 - 1968
Pfr. Erich Kühn

1968 - 1987
Prof. Dr. Ferdinand Hahn

1987 - 1992
Pfr. Hartmut Albruschat

1992 - 2011
Pfr. Paul Schneiss

2011 - 2017
Pfr. Hartmut Albruschat

2017  -  Interim
Pfr. Carsten Rostalsky, Stellv.
Pfr. Rainer Lamotte, Stellv.

2017ff
Lutz Drescher

Geschichte der DOAM

4. Juni 1884 Gründung des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins AEPM

1929 Umbenennung in Ostasienmission

Der AEPM benannte sich 1929 offiziell in "Ostasienmission" oder OAM um. Der Titel hatte schon seit 1921 als Untertitel Verwendung gefunden. Das sollte aber nicht bedeuten, dass der Verein für alle Zeiten sich auf Mission in Ostasien beschränken wollte... Im Jahresbericht von 1911 schreibt Missionar Emil Schroeder zu Kirche und Mission: "Nur die Kirche ist stark, die Mission treibt. Nur dort ist sie wirksam als Macht, wo sie Mission treibt."

1945 Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

1952 Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1972 Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS

1973 Gründung des Berliner Missionswerks BMW

1992 Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2002 Vereinbarung zu enger Zusammenarbeit von SOAM und DOAM

2007/2008 Satzungsänderung

2009 Neugründung der Stiftung "Christian East Asia Mission" in Kyoto, Japan

Die Geschäftsführer

1968 - 1975
Pfr. Paul Schneiss

1975 - 1978
Pfr. Hiroshi Murakami /
Pfr. Hartmut Albruschat

1978 - 1994
Pfr. Dr. Winfried Glüer

1993 (Sep) - 1996 (Sep)
Pfr. Ingo Feldt (Berlin)

1996 - 2001
Pfrin. Sabine Bauer

2001 - 2016
Lutz Drescher

2016  -  2018
Pfr. Solomon Paul Benjamin

2018 -
Pfr. Georg Meyer

SOAM


SOAM-Homepage

4.Juni 1884
Gründung des AEPM

1929
Umbenennung in Ostasienmission

1945
Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

2002
Vereinbarung zu enger Zusammenrabeit von SOAM und DOAM

2009 Jubiläum der OAM - 125 Jahre
ausgerichtet von der SOAM 

SOAM / HdB
Das Haus der Begegnung (HdB) in Kyoto wurde von Prof. Dr. Werner Kohler gegründet. Es ist eine eigene Sftung nach japanischem Recht. 

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