Dt.-Jap. Kirchenkonsultation 2013 - Kampagne mission

Dt.-Jap. Kirchenkonsultaion 2013 in Hamburg
12. - 15. Februar 2013
Evang. Missionsakademie Hamburg 


6. Deutsch-Japanische Kirchenkonsultation
Theologische Hinführung zum Thema Mission

 

Pfr. Christoph Anders

Inhaltliche Grundlagen der Kampagne mission.de


Die weltweite Gemeinschaft der Christen – begeistert und vielstimmig

Weil Gott es will, besteht eine weltweite christliche Gemeinschaft.
Sie ist verbunden durch seine Liebe, die uns in Jesus Christus deutlich wird.
Diese befreiende und begeisternde Botschaft wollen wir anderen Menschen
weitergeben. Die Vielstimmigkeit unseres Glaubens erfahren wir dabei als Geschenk.


Als Partner auf dem Weg – gemeinsam und solidarisch


Weil Gott es will, sind christliche Kirchen in weltweiter Mission als Partner gemeinsam
unterwegs. Sein Geist öffnet uns die Augen für Freuden und Nöte der Schwestern und
Brüder. So lernen wir, uns zu unterstützen, zu stärken und gegenseitig kritische Fragen
zu stellen. Auch wenn es schwierig wird, können wir uns aufeinander verlassen.


Anderen Menschen begegnen – achtsam und verbindlich


Weil unsere Welt Versöhnung braucht, wollen wir religiöse, kulturelle und politische
Grenzen überwinden. Begegnungen zwischen Menschen, die verschieden sind, weiten
Horizonte. Sie können aber auch mit Konflikten einhergehen. Wenn eigene
Standpunkte in gegenseitiger Achtung vorgetragen werden, entsteht wirklicher Dialog.
So werden Menschen, Gemeinschaften und die Welt verwandelt.


Für Gerechtigkeit weltweit eintreten – kritisch und engagiert


Weil unsere Welt Heilung nötig hat, setzen wir uns für Gerechtigkeit ein.
Wo Globalisierung Lebensgrundlagen zerstört, prüfen wir unsere eigene Verantwortung
und streben nach Umkehr. Wir stellen uns an die Seite der Benachteiligten und
Ausgeschlossenen. So setzen wir uns für das Recht auf ein menschenwürdiges
Leben ein. Um Gottes Willen.

 

 

 

Konsultationen

Zur Chronologie der Beziehungen:
DOAM und Tokyo / Tomisaka 

1945

Pfarrer Dr. Liemar Hennig in Kyoto, Pfarrer Theodor Jaeckel und der japanische Pfarrer FUKATSU Fumio in Tokyo.

1946

Dr. Hennig und Pfr. Jaeckel werden entlassen. Pfr. FUKATSU bleibt allein.

1952

Pfarrer Harald Oehler aus Halle wird als erster Missionar nach dem 2. Weltkrieg nach Japan entsandt. Er versteht seine Arbeit als "Pioniermission" in einer Zeit des Aufbruchs, des Suchens nach beständigen Werten in der jap. Gesellschaft. Er findet ein im Krieg weithin zerstörtes, aber in schwerer Nachkriegszeit schon wieder im Aufbau befindliches Tomisaka vor. Pfarrer FUKATSU Fumio hatte über Krieg und Nachkriegszeit alle Kraft zur Erhaltung des Besitzes verwendet. Ein Jahr später,

1953

wurde Pfr. Fukatsu entlassen, der sich dann zur Diakonie hin orientierte und das große Diakoniewerk "Kanita-no-Mura" in Tateyama, Chiba-Ken aufbaute.

1957

kam Superintendent Alfred Schmidt nach Tokyo um den Aufbau einer Akademiearbeit nach deutschem Vorbild in Japan voranzutreiben. Bis 1959 geschah dies in Zusammenarbeit mit der DOAM, danach machte sich die Akademiearbeit selbständig.

1961

kamen Pfr. Heyo Hamer und Pfr. Norbert Klein nach Tokyo. Letzterer arbeitete von 1962-1965 in der Akademie. Pfr. Hamer ging nach dem Studium in eine neue Arbeit nach Fukuoka bis 1968. Dort arbeiette er eng zusammen mit Prof. TAKIZAWA Katsumi von der Kyushu-Universität.

1965

wurde Pfr. Günter Dressler nach Japan entsandt, um die Nachfolge von Pfr. Oehler anzutreten. Er kehrte 1975 aus Japan zurück. Im gleichen Jahr,

1975

wurde Pfr. Schneiss im Auftrag des EMS (und DOAM) in den Dienst der Vereinigten Kirche Christi in Japan (Kyodan) nach Japan ausgesandt.

 

Die japanischen Mitarbeiter

1887

Gründung der Kamitomisaka-Gemeinde

1937-1954

Pfarrer Fukatsu Fumio

1954-1967

Pfarrer Matsumoto

1967-1984

Pfarrer Bitoh Shunichi

1985-1998

Pfarrer Ishimaru Yasuki
(Pfr. Ishimarui versieht weiterhin die Pfarrstelle)