Peace Train 2013 - Berliner Friedensbotschaft

Peace Train 2013:  8.10.-29.10.2013 Berlin-Moskau-Irkutsk-Peking-Pyongyang-Pusan

Berlin-Madang am 7. Oktober 2013
Heilandskirche Berlin und Pariser Platz
vor dem Brandenburger Tor

Hier die Berliner Erklärung zum Frieden auf der koreanischen Halbinsel (Deutsch & English)

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Friedensbotschaft des Peace Train

“Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ – Joh 14,27

Der in Berlin startende Peace Train ist eine Friedensinitiative, die von Menschen aus allen Erdteilen getragen wird.

Ohne eine friedliche Lösung auf der geteilten koreanischen Halbinsel, wird der Kalte Krieg niemals ganz beendet sein

Korea, der Veranstaltungsort der anstehenden 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen 2013, befindet sich im Zustand eines „nicht beendeten Krieges“. Die Teilung der koreanischen Halbinsel durch die zwei damaligen Supermächte, gegann unmittelbar nachdem Korea von der japanischen Kolonialherrschaft befreit worden war. Sie wurde nach drei schrecklichen Jahren des Koreakrieges durch das Waffenstillstandsabkommen zwischen der UNO, China und Nordkorea, das nun seit 60 Jahren in Kraft ist, verfestigt. Die Teilung der koreanischen Halbinsel ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen Nord- und Südkorea. Vielmehr ist die Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft unverzichtbar. Lassen Sie uns nicht vergessen, dass der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) von Christen gegründet wurde, die sich nach den schrecklichen Erfahrungen von zwei Weltkriegen nach Frieden sehnten. Es ist daher umso bedeutender, dass die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Korea stattfindet, dessen Teilung das Resultat des zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs ist. Die Vollversammlung hat die wichtige Aufgabe, für Versöhnung und Frieden auf der koreanischen Halbinsel einzutreten, und wir sind zuversichtlich, dass die weltweite Gemeinschaft der Kirchen zu einer Lösung der koreanischen Frage beitragen wird. Deutschland, das seine Wiedervereinigung bereits 1989 erlangt hat, sollte sich verpflichtet fühlen, seine Wiedervereinigungserfahrung, -hoffnung und -vision mit Korea zu teilen. Deswegen ist es besonders bedeutungsvoll, dass dieser Peace Madang in Berlin stattfindet.

Wir müssen versuchen die feindliche Politik gegenüber Nordkorea zu ändern, den Waffenstillstand zu beenden und dafür einen Zustand des Friedens auf der koreanischen Halbinsel herstellen.

Der Friede Christi unterscheidet sich vom Frieden der Welt. Die Friedensgespräche dürfen durch keinerlei Vorbedingungen eingeschränkt werden. Die über 60 Jahre währende Teilung hat den Norden und den Süden sehr von einander entfremdet. Um wieder miteinander sprechen zu können, muss Begegnung ermöglicht und Dialog eingeübt werden. Konsequenterweise bedeutet dies, dass alle Militärübungen auf und um die koreanische Halbinsel herum einem Dialog im Wege stehen und keinen wahren Frieden bringen werden.
Die Kirchen aus dem Norden und Süden sowie aus den übrigen Ländern, die an den sogenannten „Sechs Parteien-Gesprächen“ beteiligt sind müssen versuchen die feindliche politische Haltung untereinander zu überwinden, den Waffenstillstand zu beenden und auf einen Zustand des Friedens auf der koreanischen Halbinsel hinzuwirken. Die Weltengemeinschaft hat den Norden aus politischen Gründen isoliert, jedoch dürfen die Menschenrechte der Bevölkerung im Norden nicht außer Acht gelassen werden. Ökonomische Sanktionen gegen Nordkorea müssen gelockert und die Lebensqualität der Bevölkerung durch Hilfslieferungen, weitere humanitäre Hilfe und wirtschaftliche Entwicklung gewährleistet werden.
Die weltweite Gemeinschaft der Kirchen soll an die Entscheidung des ÖRK erinnert werden, jährlich um den 15. August herum einen „Weltgebetstag für Frieden auf der koreanischen Halbinsel“ abzuhalten und die 10. Vollversammlung in Busan wird aufgefordert gemeinsam aus einem Herzen für Korea zu beten und konkrete Friedensschritte zu beschließen..

Berlin, 7.10.2013
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Peace Madang


 

 

 

Peace Message from Berlin

 

Peace I leave with you; my peace I give to you. I do not give to you as the world gives. Do not let your hearts be troubled, and do not let them be afraid. (John 14:27)

The journey of the Peace Train beginning from Berlin is a Peace Campaign to carry a peace message by people from all over the world.

Without a solution to the divided Korean Peninsula, the Cold War era will not end.

Korea, the venue for the upcoming WCC 10th Assembly in this year 2013 is in the state of “unfinished war”. The division of the Korean peninsula, which began by foreign powers after World War II as they occupied this land just freed from the colonialism and imperialism of Japan, was firmed through the Armistice Agreement by UN, China and North Korea after 3 years of the terrible Korean War, and has lasted over 60 years Therefore the division of the Korean Peninsula and reunification is not only the matter of the North and the South. The support of international society is crucial. We remember that the WCC was established by Christians who longed for peace after the experience of world wars, and so it is very meaningful that the 10th Assembly will be held in the Korean Peninsula whose division was the result of World War II and the Cold War. Therefore this Assembly has an important task of reconciliation and peace on the Korean peninsula, and we have faith that a solution can be achieved by the world churches. Germany, who realized reunification in 1989 has a responsibility to share the experience, the hope and the vision of reunification. Because of this, it is particularly meaningful that a Peace Madang is taking place in Berlin.


We must try to change the hostile policies of governments toward North Korea, end the Armistice Agreement, and form a peace system in the Korean peninsula.

Christ’s peace is different from the world’s. The dialogue for peace must not be limited by any pre-conditions. The division over 60 years has made the North different from the South. To communicate in a way that will overcome differences, we have to meet each other and learn to communicate. As well, military exercises around the Korean Peninsula are detrimental to dialogue and do not bring true peace.

The churches of the North, of the South and of the six-party talk nations must try to change the hostile policies of each government against the other, end the Armistice Agreement, and form a system for peace in the Korean Peninsula. The international society has isolated the north due to the political situation, but it must not violate the human rights of the people of the North. Economic sanctions on the north have to be loosed, and the quality of life of the people protected by supporting humanitarian aid and economic development.

World churches are reminded of the decision of WCC to hold “World Day of Prayer for Peace in the Korean Peninsula, every year around August 15, and the 10th Assembly is urged to pray as one heart for the Korean Peninsula, and develop a plan for the practice of peace to be brought forward in Busan.

2013-10-07
By Berlin Peace Madang participants







 

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