2012: Ruf zum Frieden

Kriegsdienstverweigerung
30.04.2012

Ruf zum Frieden auf der koreanischen Halbinsel

"Die aktuellen Spannungen zwischen Süd und Nord sind so hoch wie noch nie. Statt sich darum zuDie aktuellen Spannungen zwischen Süd und Nord sind so hoch wie noch nie. Statt sich darum zubemühen miteinander zu reden, sich zu versöhnen und zusammenzuleben, sorgen beide fürÄrger und der Hass zwischen den beiden Staaten ist sehr groß. Es war nicht lange nach demScheitern von Nordkoreas Raketenstart, da behauptete Präsident Lee Myung-bak, dassNordkorea eine Landreform notwendig habe und dass eine "Jasmin-Revolution" ausgeführtwerden müsse um die Diktatur zu beenden.

Darüber hinaus hat die Regierung die Ängste vor dem Krieg gefördert und hat damit öffentlichgemacht, dass die eigenen Raketen die ganze Reg ion einschließlich des Präsidialamtes von KirnJung-Eun erreichen und zerstören könnte. Der Norden kritisierte deshalb diese Aussagen sehrernst und beschuldigte den Süden Krieg führen zu wollen. Zwei Regierungen fürchten sichgegenseitig. Die starke Kritik, die Beschuldigungen und die Aufrufe führen zu noch mehrMisstrauen und Spannungen. Es herrscht die Gefahr, dass jederzeit ein Krieg ausbrechenkann.

Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel darf nicht toleriert werden. Unsere historische Aufgabebesteht in der nationalen Aussöhnung und dem Verzicht auf Gewalt. Darüber hinaus müssenwir die f riedliche Wiedervereinigung durch Versöhnung und Koexistenz erreichen. ObwohlIdeolog ie und Einstel lung zwischen beiden Korea sehr unterschiedlich ist, bringen die Hasserregenden Bemerkungen und Bedrohungen, für den Frieden gar nichts. ...."

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Wehrdienstverw.

Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden

      Connection e.V.Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

European Bureau for Conscientious Objection, Brüssels
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