Mitgliedschaft bei der DOAM

Mitglied  bei der Deutschen Ostasienmission kann werden, wer seinen Beitritt dem Vorstand gegenüber schriftlich, jedoch formlos erklärt.

Die Aufgaben der DOAM werden durch freiwillige Spenden finanziert.

Sie interessieren sich für Ostasien?

Sie möchten gerne Beziehungen mit Menschen aus Ostasien pflegen?

Sie sind bereit, Menschen in Not zu helfen?

Wir, die DOAM, ist seit 1884 dabei, diese selbstgestellten Aufgaben wahrzunehmen. Seither hat sich die Welt gewaltig verändert, die Notwendigkeit, international, kulturell und religiös für eine gemeinsame Zukunft auf dieser Erde zusammenzuarbeiten, hat sich vervielfacht und die Möglichkeiten, sich daran praktisch zu beteiligen, noch mehr.

Neben dem Unruheherd im Nahen Osten gibt es in Nordostasien (China, Japan, Korea, Taiwan) eine ähnliche Problemregion, die der dauernden Aufmerksamkeit bedarf, um den politischen und gesellschaftlichen Frieden zu erhalten oder besser: zu gewinnen (z.B. die Jap. Friedensverfassung: Art.9). Dabei kommt der Frage der wirtschaftlichen und sozialen Gerechtigkeit eine außerordentliche Bedeutung zu. Notsituationen bestimmen in allen Ländern Nordostasiens den Alltag der Menschen:  Erdbeben, Tsunami, AKW-Unfälle, HIV-AIDS, Lärm, Arbeitslosigkeit, Migranten, Überschwemmungen, Trockenheit usw.  Viele Menschen rufen nach Menschenrechten, andere fordern eine gemeinsame Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte in dieser Region, in der die Folgen des II. Weltkrieges noch sehr präsent sind.

Natürlich können wir als DOAM diese Probleme nicht lösen. Aber durch unsere Verbundenheit mit den Menschen in diesen Ländern bekommt unser Weltbild neue Dimensionen und wir gewinnen Einblicke und Anstöße für unser persönliches und gesellschaftliches Leben. Punktuell und zeitweilig sind Mitglieder der DOAM an vielen dieser Problembereiche beteiligt. Es gibt im ökumenischen Kontext noch viel zu tun.

Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, ist die DOAM auf Spenden angewiesen. Sie erhält keine Zuschüsse für ihren Haushalt. Die Basis für die Finanzierung aller Aufgaben sind die Mitgliedsbeiträge ihrer Mitglieder. Von jedem Mitglied wird erwartet, einen selbst-bestimmten Betrag an die Geschäftsstelle zu überweisen. Die Geschäftsstelle führt ein Mitgliederverzeichnis.  Die Mitgliedsbeiträge dienen vor allem dazu, die Vereinsarbeit der Deutsche Ostasienmission e.V. (DOAM) zu finanzieren. Für alle anderen Aufgaben sind wir auf zweckbestimmte Spenden angewiesen. Spendenbescheinigungen werden nach Abschluss des Rechnungsjahres versandt.

Um Mitglied zu werden brauchen Sie nur eine formlose, aber schriftliche Anmeldung an die Geschäftsstelle zu schicken, die diese dann ebenfalls schriftlich bestätigt. Sie können dafür die beigefügte pdf-Datei ausdrucken und ausgefüllt an die Geschäftsstelle schicken. Den Mitgliedsbeitrag können Sie entweder über eine Einzugsermächtigung oder die regelmäßige Banküberweisung auf das Konto der DOAM überweisen.

Der Vorstand


pdf-Dateien zum download:


1.  Anmeldung als Mitglied bei der Deutschen Ostasienmission e. V.

2.  Einzugsermächtigung für den Bankeinzug für den Mitgliedsbeitrag


Bankverbindung der Deutschen Ostasienmission e.V.

Deutsche Ostasienmission e.V.
Evangelische Bank eG
IBAN DE 4152 0604 1001 0800 0328

 

PDF-Dateien zum Download

Satzung von 2007/2008

Bericht 2007

Bericht 2005

Bericht 2002

Satzung von 2001

Bericht 1999  

 

DOAM-Mitarbeiter

Seit 1972 werden die deutschen Mitarbeiter in Japan und Korea von den Missionswerken in Berlin bzw. Stuttgart ausgesandt und stehen im Dienst der jeweiligen Partnerkirchen.

Pfarrer Paul Schneiss
1975-1984

Pfarrer Ulrich Schaefer
1976-1982

Pfarrer Ingo Feldt
1976-1982

Pfarrerin Dorothea Schweizer
1975-85, 1989-91

Pfarrer Dr. Wolfgang Kröger
1985-1988

Pfarrer Dr. Ulrich Dehn
1986-1994

Lutz Drescher
1986-1995

Pfarrer Dr. Martin Repp
1988-2009

Pfarrer Dr. Hoffmann-Richter
1991-1999

Pfarrer Dr. Malte Rhinow
1992-2000

Frau Mira Sonntag
2005-2010

Pfarrerin Esther Grieder
2005-2008

Video: F. Enns

Evang. Landeskirche in Baden: Arbeitsstelle Frieden 
Voice for peace Nr. 6: Friedensfragen 
"Können wir unsere christliche Ethik bei Konflikten mit anderen Religionen zugrunde legen?" Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ Universität Hamburg & Vorstandsmitglied der DOAM. Link: 
https://youtu.be/_Js4f3seossMehr videoclips aus der Reihe "Voices for Peace: Friedensfragen" der Arbeitsstelle Frieden in der Evang. Landeskirche in Baden | YOUTUBE.COM

OAM-Gedenktage

04.06.1884 Gründung des AEPM (OAM) in Weimar

22.10.1945 Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission SOAM

26.02.1948 Gründung der japanischen Stiftung Christliche Oastasien-Mission in Kyoto, Japan

10.12.1952 Gründung der DOAM Deutsche Ostasien-mission in Hamburg

23.02.1991 Vereinigung von OAM-DDR und DOAM in Erfurt

1972 Gründung der EMS
Namensänderung zum 1.1.2012:
"Evang. Mission in Solidarität" EMS

1973 Gründung des BMW


1982 Gründung des Tomisaka Christian Center TCC in Tokyo

01.05.1980 Gründung der Diakonia-Schwesternschaft in Korea

Geschichte der DOAM

4. Juni 1884 Gründung des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins AEPM

1929 Umbenennung in Ostasienmission

Der AEPM benannte sich 1929 offiziell in "Ostasienmission" oder OAM um. Der Titel hatte schon seit 1921 als Untertitel Verwendung gefunden. Das sollte aber nicht bedeuten, dass der Verein für alle Zeiten sich auf Mission in Ostasien beschränken wollte... Im Jahresbericht von 1911 schreibt Missionar Emil Schroeder zu Kirche und Mission: "Nur die Kirche ist stark, die Mission treibt. Nur dort ist sie wirksam als Macht, wo sie Mission treibt."

1945 Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

1952 Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1972 Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS

1973 Gründung des Berliner Missionswerks BMW

1992 Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2002 Vereinbarung zu enger Zusammenarbeit von SOAM und DOAM

2007/2008 Satzungsänderung

2009 Neugründung der Stiftung "Christian East Asia Mission" in Kyoto, Japan

Díe Vorsitzenden

- 1968
Pfr. Erich Kühn

1968 - 1987
Prof. Dr. Ferdinand Hahn

1987 - 1992
Pfr. Hartmut Albruschat

1992 - 2011
Pfr. Paul Schneiss

2011 - 2017
Pfr. Hartmut Albruschat

2017  -  Interim
Pfr. Carsten Rostalsky, Stellv.
Pfr. Rainer Lamotte, Stellv.

Die Geschäftsführer

1968 - 1975
Pfr. Paul Schneiss

1975 - 1978
Pfr. Hiroshi Murakami /
Pfr. Hartmut Albruschat

1978 - 1994
Pfr. Dr. Winfried Glüer

1994 - 1997
Pfrin. Sabine Bauer

1997 - 2016
Lutz Drescher

2016  -  
Pfr. Solomon Paul Benjamin

SOAM


SOAM-Homepage

4.Juni 1884
Gründung des AEPM

1929
Umbenennung in Ostasienmission

1945
Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

2002
Vereinbarung zu enger Zusammenrabeit von SOAM und DOAM

2009 Jubiläum der OAM - 125 Jahre
ausgerichtet von der SOAM 

SOAM / HdB
Das Haus der Begegnung (HdB) in Kyoto wurde von Prof. Dr. Werner Kohler gegründet. Es ist eine eigene Sftung nach japanischem Recht.