Studium in Kyoto

STUDIUM IN OSTASIEN

Seit 1988 haben immer wieder junge deutsche Theologen ihren Blick in unsere Welt durch einen Studienaufenthalt in Ostasien geweitet. Sowohl in Japan als auch in Korea und Taiwan gab und gibt es die Möglichkeit, Theologie, Religionen und Kultur für eine begrenzte Zeit zu studieren.

In Japan konnte dieses zu einem Studienprogramm ausgebaut werden, das seit 2002 seine Arbeit aufgenommen hat, und in Japan von Dr. M. Repp, in Deutschland vom Ostasienreferenten des EMS, Lutz Drescher (Geschäftsführer der DOAM), betreut wird.

Seither haben mehr als 20 Studierende an dem Programm "Studium in Ostasien" teilgenommen.

Grundsätzliches  Park Jong Hwa beim 1. Symposium in Musashi Ranzan, 2000   ]

      
   Kanji ohne mich (WS 2006-07)               "Kalligraphie" (WS 2006-07)

Auf der Homepage des EMS steht eine schöne, übersichtliche und zusammenfassende Photogalerie:
http://www.ems-online.org/aktuelles/aktuelles/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1287&;tx_ttnews%5BbackPid%5D=29&cHash=155a4b0f6587b56c76b2c347d07b4c6e



2017 Ausgabe: Interreligöses Studienprogramm in Japan  (Flyer)

2016 Ausgabe: Interreligiöses Studienprogramm in Japan  (Flyer)

2014 Ausgabe: Interreligiöses Studienprogramm in Japan  (Flyer)


Ausgabe 2011

 

AKADEMISCHER BEIRAT IN JAPAN ZU FRAGEN DES STUDIENPROGRAMMS

* Prof. FUJIMOTO Kiyohiko (Bukky? University)
* Dr. HIGASHIBABA Ikuo (Tenri University)
* Prof. HIGUCHI Susumu (Kwansei Gakuin Daigaku)
* Prof. em. KATAYANAGI Eiichi (Ky?to University)
* Prof. em. MIZUGAKI Wataru (Ky?to University)
* Prof. MIYASHO Tetsuo (D?shisha University)
* Prof. MIZUTANI Makoto (D?shisha University)
* Prof. NAKAMICHI Motoo (Kwansei Gakuin Daigaku)
* Prof. Robert RHODES (?tani University)
* Prof. TAKADA Shinry? (Ry?koku University)
* Rev. TERAMOTO Tomomasa (Nishi Honganji)

Die Mitglieder des Beirats gehören verschiedenen Denominationen des Christentums bzw. des Buddhismus an. Das gleiche gilt für die aufgeführten Universitäten und Institutionen.

KOOPERATIONSPARTNER

* Stiftung Ostasienmission (Zaidan Hojin), Kyoto
* Tomisaka Christian Center, Tokyo
* Kyoto Graduate Union of Religious Studies (K-GURS)
* Institut für Japanologie, Universität Tübingen
* Institut für Hermeneutik und Dialog der Kulturen, Universität Tübingen

KOORDINATION / INFORMATIONEN

shukyo-kenshu-1Verbindungsreferat Ostasien
Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS)
Vogelsangstr. 62, 70197 Stuttgart

Anfragen richten Sie bitte an:
Frau Gisela Köllner, Tel.: 0711 636 78 -31
koellner@ems-online.org

Weitere Informationen auf www.ems-online.org

NCC Center for the Study of Japanese Religions

Karasuma, Shimotachiuri, Kyoto 602-8011, Japan
studycen@mbox.kyoto-inet.or.jp

Stand 2012 (ab März):  Board of Trustees

Rev. Peter Norio HAMAYA, chairman of the Board of Trustees
Prof. DOI Kenji, director
A/Prof. IWANO Yuji, vice-director
Ms. Keiko KAWAHARAZAKI, secretary

Öffnungszeiten:  Montag, Mittwoch, Freitag 09:30 - 17:00

Weitere Informationen auf www.japanese-religions.jp

 

INTERRELIGIÖSES STUDIENPROGRAMM IN JAPAN
am NCC Center for the Study of Japanese Religions, Kyoto

DEUTSCHER BEIRAT DES STUDIENPROGRAMMS

* Prof. Dr. Klaus Antoni, Tübingen
* Christiane Banse, Heidelberg
* Prof. Dr. Ulrich Dehn, Hamburg
* Lutz Drescher, Ostasienreferent, EMS, Stuttgart
* Pfr. Siegfried Finkbeiner, Stuttgart
* Doris Grohs, Ostasienreferentin, mission 21, Basel
* PD Dr. Martin Repp, Frankfurt
* Pfr. Dr. Karl-Heinz Schell, z. Zt. Peking
* Pfr. Paul Schneiss, DOAM, Heidelberg
* Prof. Dr. Christoph Schwöbel, Tübingen
* Philipp von Stockhausen, Maintal
* Prof. Dr. Theo Sundermeier, Heidelberg
* Prof. Dr. Samuel Vollenweider, Bern/Zürich 

 

STUDIUM IN ASIEN – WARUM ÜBERHAUPT?
Christen in Asien haben immer in einem multireligiösen Kontext gelebt, Christen in Deutschland müssen sich dieser Herausforderung heute stellen.

In Asien entstanden aufgrund dieser gesellschaftlichen Situa-tion theologische Institute, die sich besonders mit dem inter-religiösen Dialog befassen und Kontakte zu Vertreter/innen anderer Religionen pflegen. Diese Institute möchten Ökumene verwirklichen, und bieten Interessenten aus aller Welt die Weitergabe ihres Wissens wie auch die Möglichkeit, in einem interreligiösen Umfeld Erfahrungen zu sammeln und sich Kenntnis darüber anzueignen, wie interreligiöses und ökumenisches Lernen gestaltet und ein interreligiöser Dialog sinnvoll geführt werden kann.

 

MIT WELCHEM ZIEL?
Teilnehmer/innen sollen befähigt werden, den eigenen multi-religiösen Kontext besser wahrzunehmen, sich darin auf interreligiöses Lernen einzulassen und die eigene Kirche für die Notwendigkeit des Dialogs zu sensibilisieren. Kenntnisse über die Inkulturation des Christentums in Asien, über asiatische christliche Theologie, asiatische Spiritualität und Religionen sollen vertieft werden.

Diese Ziele sind nur durch individuelle Lernerfahrung vor Ort erreichbar, in einer Ausgewogenheit zwischen akademischem Lernen und durch Mitleben und Begegnungen im örtlichen Kontext.

 

MOTIVATION
Wir erwarten Interesse an:

* asiatischer Kultur und Lebenswelt

* fremden religiösen Traditionen

* der Begegnung über kulturelle Grenzen hinweg

* theologischen Fragestellungen im interreligiösen Dialog

 

STUDIENINHALTE
In Japan bietet das NCC Center for the Study of Japanese Religions die Möglichkeit für ein englischsprachiges Studienprogramm. Hier können sowohl Studierende als auch Postgraduierte studieren und forschen.

Studieninhalte: Japanischer Buddhismus (verschiedene Denominationen wie Zen und Amida-Buddhismus), Shinto, Volksreligion, japanische Neureligionen, japanische Kirchengeschichte und Theologie, Theologie im Dialog, Lektüre eines klassischen buddhis-tischen Textes in englischer Übersetzung, Einführung in die japanische Sprache. Für jedes Fach konnten hervorragende Dozenten gewonnen werden. Zum ausführlichen Curriculum siehe: www.japanese-religions.jp

Außerdem ist ein exposure program geplant:

* Teilnahme an Dialog-Veranstaltungen am NCC Study Center
* Beobachtende Teilnahme an religiöser Praxis (christliche Gottesdienste, Einführung in Zen-Meditation, etc.)
* Besuche von buddhistischen Tempeln, Shinto-Schreinen, Zentren der Neureligionen (geführte Besuche, Einführung in religiöse Zeremonien)
* Einwöchige Reise nach Tokyo oder einen anderen Ort in Japan

Nach der Vorlesungszeit ist in der Regel ein Praktikum (mehrwöchig) z.B. in einer japanischen Kirchengemeinde oder einer sozialen Einrichtung vorgesehen (wird vermittelt).

PRAKTISCHE ASPEKTE
Am NCC Center for the Study of Japanese Religions in Kyoto ist ein (deutsch- oder englischsprachiger) Ansprechpartner für die Studienplanung und Kontaktvermittlung verantwortlich. Kenntnisse der Landessprache sind für die Begegnungen vor Ort von Vorteil. Eine Einführung in die japanische Sprache wird innerhalb des Programms angeboten.

Das Studienprogramm beginnt in der Regel im September und dauert bis Weihnachten. Gedacht ist an Aufenthalte von 4-6 Monaten. Beim Auffinden von preiswerten Unterkünften ist das NCC Study Center behilflich.

KOSTEN
Die Studiengebühren betragen ¥ 100.000,- (ca. € 950,-) pro Semester. Für den Japan-Aufenthalt fallen die Lebenshaltungs-, Versicherungs- und Flugkosten sowie anteilige Kosten für die field trips an.

Stipendien können beantragt werden beispielsweise bei LWB, ÖRK und weiteren kirchlichen Organisationen sowie Stiftungen.

VORAUSSETZUNGEN
* Gute Englischkenntnisse
* Ein abgeschlossenes Grundstudium der Theologie, der Religionspädagogik, der Diakoniewissenschaften, der Religionswissenschaften oder der Japanologie (bei kirchlichem/ theologischem Interesse).
* Erforderlich ist die Zwischenprüfung oder ein gleichrangiger Abschluss oder eine darüber hinaus gehende Qualifikation.
* Die Teilnahme an einem Vor- und einem Nach-bereitungsseminar

AUSWAHL
Die Auswahl erfolgt durch den Beirat aufgrund Ihrer schriftlichen Bewerbung und eines Gesprächs mit einem Beiratsmitglied. Ihr Lebenslauf und Ihre Begründung für den Studienwunsch in englischer Sprache, die Kopie des Abiturzeugnisses, zwei Gutachten von Hochschullehrenden sowie eine Referenz der Heimat- oder Ortsgemeinde sind erforderlich. Erfahrungen oder Tätigkeiten im interkulturellen Bereich sollten in der Bewerbung dokumentiert sein.

Bewerbungen sind zu richten an

Verbindungsreferat Ostasien,
Evangelische Mission in Solidarität (EMS)
Vogelsangstr. 62
70197 Stuttgart.

Bewerbungsschluss für das japanische Wintersemester (beginnend Ende September) ist jeweils der 15. November des Vorjahres.

Stand 09/2011

 

Video: F. Enns

Evang. Landeskirche in Baden: Arbeitsstelle Frieden 
Voice for peace Nr. 6: Friedensfragen 
"Können wir unsere christliche Ethik bei Konflikten mit anderen Religionen zugrunde legen?" Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ Universität Hamburg & Vorstandsmitglied der DOAM. Link: 
https://youtu.be/_Js4f3seossMehr videoclips aus der Reihe "Voices for Peace: Friedensfragen" der Arbeitsstelle Frieden in der Evang. Landeskirche in Baden | YOUTUBE.COM

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