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Kwangju 1980 und heute

2017: Fotoausstellung zur Demokratiebewegung

»Der Aufstand von Gwangju 1980. Eine Fotoausstellung zur Demokratiebewegung«
Eine Ausstellung des Koreaverbandes, Berlin

Ausstellungseröffnung am 10. April 2017, 18.00 Uhr
Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenstraße 54, 14467 Potsdam



Über die Ausstellung

Bei unserer Ausstellung vom 11.04. bis 17.05.2017 zusammen mit der Gedenkstätte Lindenstraße zeigen wir die ehemals verbotenen Fotos des Gwangju Aufstandes, die von Journalisten unter Lebensgefahr aufgenommen wurden. Seit Juli 2011 gehören die Bilder zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10.4. um 18 Uhr statt. Wir freuen uns auf Musik, Tanz und Speisen aus Korea.
Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband e.V. Berlin) wird die Bedeutung der eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen würdigen und in einen historischen Kontext einordnen. Die Fotos erzählen nicht nur von der Grausamkeit des militärischen Einsatzes, sondern auch vom Zusammenhalt der Bevölkerung.

Gwangju im Mai 1980: Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung gegen die südkoreanische Regierung schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Das staatlich verordnete Beschweigen der Aufstände führte in den 80er Jahren zu neuen Protesten und schließlich zum Ende der Militärregierung. Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Seitdem wird das südkoreanische Staatsoberhaupt direkt gewählt. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert.



Alle Fotos von der Webpage des Korea-Verbands
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des Koreaverbandes.







Video: F. Enns

Evang. Landeskirche in Baden: Arbeitsstelle Frieden 
Voice for peace Nr. 6: Friedensfragen 
"Können wir unsere christliche Ethik bei Konflikten mit anderen Religionen zugrunde legen?" Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ Universität Hamburg & Vorstandsmitglied der DOAM. Link: 
https://youtu.be/_Js4f3seossMehr videoclips aus der Reihe "Voices for Peace: Friedensfragen" der Arbeitsstelle Frieden in der Evang. Landeskirche in Baden | YOUTUBE.COM

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