Besuch in Südkorea: 22.10 - 4.11.2005

Partnerschaft der Evang. Landeskirche der Pfalz
Partnerbeziehung mit der Presbyterianischen Kirche in Korea

Die Tatsache, dass zum ersten Mal der Kirchenpräsident der Protestantischen Kirche der Pfalz Korea besuchte, hat diese Reise in besonderer Weise geprägt. Seine Predigten z. B. vor 2000 Theologiestudierenden am Theological Seminary haben die Zuhörenden sehr berührt.

Ebenso prägend war auch die Anwesenheit von Vertretern der Presbyterian Church in Ghana. Es war ein schönes und eindrückliches Bild als Eberhard Cherdron und Yaw Danso gemeinsam mit dem neuen Moderator als Liturgen das Abendmahl bei der Synode des Yeungdeungpo Presbyteries feierten und hat uns allen vor Augen geführt, dass wir als ChristInnen über alle Grenzen hinweg miteinander verbunden sind.

Was uns verbindet ist das Wort Gottes, das in allen unseren Kirchen Grundlage unseres Glaubens ist. Als Symbol dieser Verbundenheit wurde als Gastgeschenk, eine 250 Jahre alte Bibel überreicht, die in den nächsten Monaten in allen 90 Gemeinden des Presbyteries zu sehen sein wird. So werden alle 40 000 Gemeindeglieder an die Bedeutung der Partnerschaft erinnert.
Interessant war, wie Pfr. HUR Nam Ki, der Vorsitzende des Korea-Ghana-Pfalz-Partnerschaftsausschusses bei der abschließenden Pressekonferenz die Wirklichkeit der Kirche in Deutschland beurteilte: Zwar sei die Zahl der Gottesdienstbesucher nicht groß, aber die Kirche in Deutschland habe tiefe Wurzeln und einen breiten Einfluss.

Da E. Cherdron auch Vorsitzender des Diakonischen Rates ist bot es sich an, die Diakonischen Herausforderungen zum Thema der Reise zu machen, was dazu führte dass auch Begegnungen mit Politikern u.a. dem Minister für Wohlfahrt und Gesundheit, KIM Keun Tae möglich wurden. Dabei haben wir gehört, dass unter 299 Abgeordneten in der Nationalversammlung 160 Christen sind.

Wir haben auf unserer Reise eine überwältigende Gastfreundschaft erlebt, die möglich wurde, weil sehr viele einzelne Gemeinden je ein Mittag- oder Abendessen übernommen haben. Insgesamt 20 000. - US$ haben unsere Partner für uns ausgegeben. Die Frage stellt sich: wie machen wir es umgekehrt?

(aus dem Bericht von L. Drescher)

 

Mehr:

Video: F. Enns

Evang. Landeskirche in Baden: Arbeitsstelle Frieden 
Voice for peace Nr. 6: Friedensfragen 
"Können wir unsere christliche Ethik bei Konflikten mit anderen Religionen zugrunde legen?" Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ Universität Hamburg & Vorstandsmitglied der DOAM. Link: 
https://youtu.be/_Js4f3seossMehr videoclips aus der Reihe "Voices for Peace: Friedensfragen" der Arbeitsstelle Frieden in der Evang. Landeskirche in Baden | YOUTUBE.COM

Projekte

Partnerschaften

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zwischen Gemeinden

Derzeit gibt es Partnerschaften zwischen einer deutschen Kirchengemeinde und einer Kirchengemeinde in Ostasien u. W. nur eine funktionierende: die zwischen Weingarten/Baden und Jumin-Church in Songnam, Südkorea.

jumin logoJumin-Kirche

regionale Partnerschaften

Unseres Wissens gibt es hiervon im südwestdeutschen Raum drei Partnerschaften:
1. Region Nordbaden, d.i. Heidelberg, Lützelsachsen und Weinheim mit drei Kirchengemeinden in Südkorea
2. Region Pfalz: d.i. die Evang. Kirche der Pfalz unterhält zum Kirchenbezirk Yongdongpo in Seoul enge Beziehungen
3. Region Südhessen: d.i. der Bezirk Süd-Starkenburg unterhält eine Partnerschaft zum Kirchenbezirk Kwangju in Südkorea.