Konsultationen

Der leider viel zu früh verstorbene Mod. SUZUKI schrieb der DOAM ins Stammbuch (1968):

"We are continually grateful that we are able to have friendly relations with our friends around the world... I would like to express appreciation for this kind (i.e. joint consultation between German missionaries and Japanese pastors) of planning... In conclusion, we want to lift up three principles of joint action for Mission which the Kyodan approved for cooperation at home and abroad, they are, Research Together, Plan Together, and Execute Together".

Erste Konsultation mit dem Tomisaka Christian Center

Vom 22.-23. September 2004 in Weimar.
Teilnehmer waren die Deutsche und die Schweizerische Ostasienmission, das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland und das Berliner Missionswerk, die Stiftung Christian East Asia Mission und das Tomisaka Christian Center. Zur Vorgeschichte >hier

Greve, SOAM, und Schneiss, DOAM, zu Besuch beim TCC am 11. April 2003

 

Verfahrensfragen und Regelungen für die Kommunikation wurden gemeinsam beraten und vereinbart.
Die bisherige, fast 30jährige Arbeit des Zentrums (TCC) wurde gewürdigt: etwa 20 Bücher wurden als Forschungsergebnisse bereits veröffentlicht, acht weitere Studiengruppen sind an der Arbeit, und neue Forschungsaufgaben müssen aufgenommen werden.

Projekt deutsche Mission in Japan

In den 1960er Jahren einigten sich beide Seiten, die japanische und die deutsche, darauf, die etwa 80jährige deutsche Missionsarbeit in Japan kritisch aufzuarbeiten. Im Laufe der Forschung wurden verschiedene Schwierigkeiten deutlich, die einen schnellen Abschluss nicht erlaubten. 
Am 25. September 2004 fand in Weimar das erste Gespräch zwischen den Verantwortlichen für die beiden Projekte statt, die in Deutschland/Schweiz einerseits und in Japan andererseits verfolgt werden. Offene Fragen sind weiterhin, ob und wie beide Projekte koordiniert werden können und welche konkreten Aufgaben vor beiden Arbeitsgruppen liegen. Schließlich sollte das Projekt vom Tomisaka Christian Center überneommen und betreut werden. Ein erstes Ergebnis liegt als japanische Buchveröffentlichung vor.

 

Kirchenkonsultationen

Neben dedn Konsultationen der Ostasienmission werden seit den 1960er Jahren regelmäßig bilaterale Kirchenkonsultationen durchgeführt, an denen die DOAM immer beteiligt ist.

Deutsch-chinesische Kirchenkonsultationen

  •  in Vorbereiitung

Deutsch-japanische Kirchenkonsultationen

Deutsche-koreanische Kirchenkonsultationen

  • 4. Konsultation, 1981
  • 5. Konsultation, 1984 in Berlin
  • 6. Konsultation, 1987 in Seoul
  • 7. Konsultation, 2.-7. Mai 1993 in Bad Saarow
  • 8. Konsultation, 7.-9. Mai 2001 in Seoul

Deutsch-taiwanesische Kirchenkonsultationen

  •  in Vorbereitung

 

 

 

 

    Video: F. Enns

    Evang. Landeskirche in Baden: Arbeitsstelle Frieden 
    Voice for peace Nr. 6: Friedensfragen 
    "Können wir unsere christliche Ethik bei Konflikten mit anderen Religionen zugrunde legen?" Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ Universität Hamburg & Vorstandsmitglied der DOAM. Link: 
    https://youtu.be/_Js4f3seossMehr videoclips aus der Reihe "Voices for Peace: Friedensfragen" der Arbeitsstelle Frieden in der Evang. Landeskirche in Baden | YOUTUBE.COM

    Projekte

    Konsultationen

    Zur Chronologie der Beziehungen:
    DOAM und Tokyo / Tomisaka 

    1945

    Pfarrer Dr. Liemar Hennig in Kyoto, Pfarrer Theodor Jaeckel und der japanische Pfarrer FUKATSU Fumio in Tokyo.

    1946

    Dr. Hennig und Pfr. Jaeckel werden entlassen. Pfr. FUKATSU bleibt allein.

    1952

    Pfarrer Harald Oehler aus Halle wird als erster Missionar nach dem 2. Weltkrieg nach Japan entsandt. Er versteht seine Arbeit als "Pioniermission" in einer Zeit des Aufbruchs, des Suchens nach beständigen Werten in der jap. Gesellschaft. Er findet ein im Krieg weithin zerstörtes, aber in schwerer Nachkriegszeit schon wieder im Aufbau befindliches Tomisaka vor. Pfarrer FUKATSU Fumio hatte über Krieg und Nachkriegszeit alle Kraft zur Erhaltung des Besitzes verwendet. Ein Jahr später,

    1953

    wurde Pfr. Fukatsu entlassen, der sich dann zur Diakonie hin orientierte und das große Diakoniewerk "Kanita-no-Mura" in Tateyama, Chiba-Ken aufbaute.

    1957

    kam Superintendent Alfred Schmidt nach Tokyo um den Aufbau einer Akademiearbeit nach deutschem Vorbild in Japan voranzutreiben. Bis 1959 geschah dies in Zusammenarbeit mit der DOAM, danach machte sich die Akademiearbeit selbständig.

    1961

    kamen Pfr. Heyo Hamer und Pfr. Norbert Klein nach Tokyo. Letzterer arbeitete von 1962-1965 in der Akademie. Pfr. Hamer ging nach dem Studium in eine neue Arbeit nach Fukuoka bis 1968. Dort arbeiette er eng zusammen mit Prof. TAKIZAWA Katsumi von der Kyushu-Universität.

    1965

    wurde Pfr. Günter Dressler nach Japan entsandt, um die Nachfolge von Pfr. Oehler anzutreten. Er kehrte 1975 aus Japan zurück. Im gleichen Jahr,

    1975

    wurde Pfr. Schneiss im Auftrag des EMS (und DOAM) in den Dienst der Vereinigten Kirche Christi in Japan (Kyodan) nach Japan ausgesandt.

     

    Die japanischen Mitarbeiter

    1887

    Gründung der Kamitomisaka-Gemeinde

    1937-1954

    Pfarrer Fukatsu Fumio

    1954-1967

    Pfarrer Matsumoto

    1967-1984

    Pfarrer Bitoh Shunichi

    1985-1998

    Pfarrer Ishimaru Yasuki
    (Pfr. Ishimarui versieht weiterhin die Pfarrstelle)