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Aus der Arbeit des Ev. Missionswerks in Südwestdeutschland

Mit der Gründung des EMS sind alle operativen Aufgaben der DOAM an die beiden Missionswerke zu Stuttgart (EMS) und Berlin (BMW) abgegeben worden. Die DOAM sieht sich darum in der Verantwortung, die Arbeit der Missionswerke in Ostasien und deren Zusammenarbeit mit den dortigen Partnern zu unterstützen.

EMS Vollversammlung 2018 in Neustadt

EMS Vollversammlung 2018  -  

Pressemitteilung vom 7.12.2018  (Download pdf)

Internationale Zusammensetzung hat sich bewährt
EMS wählt Präsidium und Missionsrat für die nächsten sechs Jahre

Zwei bekannte Gesichter und ein neues finden sich im neu gewählten Präsidium der Evangelischen Mission in Solidarität. Klaus Rieth, Kirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, und bereits in den vergangenen sechs Jahren Mitglied des Präsidiums der EMS, wurde mit großer Mehrheit zu ihrem Präsidiumsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Dr. Habib Badr, Leitender Pfarrer der Nationalen Evangelischen Kirche von Beirut, Libanon, der dem Präsidium ebenfalls schon in den vergangenen sechs Jahren angehörte, und Oberkirchenrat Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die bisherige Präsidentin, Oberkirchenrätin Marianne Wagner, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche der Pfalz, hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt.

Das dreiköpfige Präsidium leitet die Vollversammlung und den halbjährlich tagenden Missionsrat. Die Leitung der Geschäftsstelle stimmt sich mit dem Präsidium in wichtigen Fragen ab.

Außerdem wurden die weiteren 14 Mitglieder des internationalen Missionsrates gewählt, der die EMS leitet. Er legt die Strategie des Missionswerkes fest und stellt sicher, dass Grundsatzbeschlüsse der alle zwei Jahre tagenden Vollversammlung umgesetzt werden. Von den 17 Mitgliedern des Missionsrats kommen acht aus Kirchen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten, sechs aus Kirchen in Deutschland und drei aus zur EMS gehörenden Missionsgesellschaften. Neue Gesichter hier sind Bernd Kappes (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, EKKW), Musa Salusu (Toraja Kirche, GT), Hein Arina (Christlich-Evangelische Kirche in Minahasa, GMIM), Heidrun Perron (Deutsche Ostasien Mission, DOAM), Florian Gärtner (Evangelische Kirche der Pfalz, EKP) und LEE Jai-Cheon (Presbyterianische Kirche in der Republik Korea, PROK).
Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, Karasch@ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85, Mobil 0178 62 000 52
Auskunft: Dr. Kerstin Neumann, Neumann@ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 XY


Pressemitteilung vom 6.12.2018  (Download pdf)

„Die EMS ist keine deutsche Organisation mehr, sondern eine internationale!“
Vollversammlung der Evangelischen Mission in Solidarität eröffnet

Zwei Jahre nach ihrem letzten Treffen im südafrikanischen Stellenbosch versammelten sich die 51 Delegierten der EMS-Vollversammlung am gestrigen Mittwoch in Neustadt an der Weinstraße. Nachdem vor sechs Jahren die Neukonstituierung des „Evangelischen Missionswerkes in Südwestdeutschland“ als „Evangelische Mission in Solidarität“ beschlossen wurde, stehen jetzt turnusmäßig die Neuwahlen des dreiköpfigen Präsidiums, des Missionsrates, des Finanz- und des Nominierungsausschusses der EMS an.
„Die EMS ist keine deutsche Organisation mehr, sondern eine internationale!“, betonte die scheidende Präsidiumsvorsitzende der EMS, Marianne Wagner, Oberkirchenrätin der Evangelischen Kirche der Pfalz, in ihrem Bericht. „Die EMS-Synode, das frühere Entscheidungsgremium der EMS, war niemals so bunt und vielfältig wie wir hier und jetzt, sondern eine deutsch-schweizerische Veranstaltung!“, sagte Wagner. „Die Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Kirchen saßen als Zuhörer auf der Empore und hatten kein Stimmrecht.“

Das ist heute anders. Seit 2012 sind alle Delegierten aus den 23 Kirchen und fünf Missionsgesell-schaften Afrikas, Asiens, aus dem Nahen Osten und Europa juristisch gleichberechtigt und haben das aktive und passive Wahlrecht. Der 17köpfige Missionsrat tritt halbjährlich zusammen und stellt sicher, dass die Grundsatzbeschlüsse der alle zwei Jahre tagenden Vollversammlung umgesetzt werden.

In diesem Jahr endet die ersten sechsjährige Wahlperiode – laut Wagner der geeignete Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und möglicherweise eine Neuausrichtung zu beschließen. Als wichtigste Aufgaben der Zukunft nannte sie eine bessere Kommunikation zwischen den Gremien und der Geschäftsstelle in Stuttgart und die nachhaltige Sicherung der finanziellen Ausstattung.

In ihrer Predigt im Eröffnungsgottesdienst ging Wagner ebenfalls auf die Vielfalt und die unterschiedlichen Kulturen in der EMS-Gemeinschaft ein. „Manchmal sehen wir uns als Konkurrenten an. Aber Jesus Christus hat seine Nachfolger aufgerufen, ‚dass sie alle eins seien, auf dass die Welt glaube‘ (Johannes 17,21).“ Wagner fuhr fort: „Wenn wir einander mit den Augen der Liebe ansehen, können wir mit theologischen Unterschieden besser umgehen. Konflikte können wir lösen, indem wir miteinander beten und einander akzeptieren. Ein respektvoller Umgang mit Vielfalt, gerade in Konflikten, ist ein wichtiger christlicher Beitrag zum Frieden in unseren Gesellschaften.“

„Gott möchte, dass wir anders sind. Wenn man sich durch die Augen Jesu betrachtet, können sich die Dinge ändern. Der Weg aus Konflikten besteht darin, zusammen zu sitzen und gemeinsam zu beten, zu lernen, einander zu akzeptieren und unsere Vielfalt mit Respekt zu behandeln.“

Die Vollversammlung der EMS-Gemeinschaft tagt noch bis zum 8. Dezember im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße. Die Stellvertreter Marianne Wagners im Präsidium sind Dr. Habib Badr, Leitender Pfarrer der Nationalen Evangelischen Kirche von Beirut, Libanon, und Kirchenrat Klaus Rieth, Leiter des Referats Mission, Ökumene und Entwicklungszusammenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Bis zum Ende der Vollversammlung werden alle international besetzten Gremien neu gewählt. Von den 17 Mitgliedern des Missionsrats kommen acht aus Kirchen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten, sechs aus Kirchen in Deutschland und drei aus Missionsgesellschaften.

Der bisherige Generalsekretär Jürgen Reichel hatte bei der letzten Missionsratssitzung im Juni des Jahres seinen Verzicht auf eine mögliche Wiederwahl bekannt gegeben. Die Vollversammlung dankte Pfarrer Reichel für seinen Dienst als Generalsekretär und für sein engagiertes Wirken für die Internationalisierung der EMS. Kommissarische Generalsekretärin ist seit Juli 2018 Dr. Kerstin Neumann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, karasch@ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85
Auskunft: Dr. Kerstin Neumann, Kommissarische Generalsekretärin
neumann@ems-online.org, +49 711 636 78 –33
www.ems-online.org








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EMS

Wichtige Jahreszahlen

1884
Gründung des Allgemeinen Evangelisch-protestantischen Missionsvereins, später Ostasienmission AEPM

1952
Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1972
Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS

1973
Gründung des Berliner Missionswerks BMW

1992
Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2007
Letzte Satzungänderung

2012
Die neue Satzung der Ev. Mission in Solidarität (neuer Name!) tritt in Kraft.
Alle Mitglieder sind stimmberechtigt.


Vollversammlung  7.-10. Nov. 2012 in Herrenberg


Die Synode 2009-2014
Präsident: Oberkirchenrat Walter Schneider (Darmstadt)
Stellvertreter: Pfrin Bärbel Schäfer (Karlsruhe) und Frau Margret Maier (Stuttgart)

Der Mission Council 2009-2014
(internationale Zusammensetzung)
Vorsitz: Pfarrer Eberhard Will (Kassel)
Stellvertreter: Pfrin Marianne Wagner (Landau) und Dr. Habib Badr (Beirut)


 

Pfr. Jürgen Reichel

 ulrikeschmidthesse 145Pfrin U. Schmidt-Hesse

Pfr. Bernhard Dinkelaker