Werning Rainer - Philippinen

Philippinen  -  nach dem Wetlgebetstag vom 3. März 2017
Mit freundlicher Erlaubnis von Rainer Werning

Siehe auch die Beiträge von Dr. Rainer Werning anläßlich des Weltgebetstages 2017

2018:  Rambo im Obersten Gerichtshof
Der philippinische Präsident Duterte maßt sich weitere Vollmachten an
https://www.jungewelt.de/artikel/332887.rambo-im-obersten-gerichtshof.html

2018:  Das Kreisen des Pazifischen Adlers – Washingtons neuer Kolonialkrieg
Quelle:  NachDenkSeiten - Die kritische Website
Welche antiimperialistischen Absichten der notorisch im Zickzackkurs steuernde
philippinische Präsident Rodrigo Duterte auch immer anfänglich gehabt haben mag, so hat
ihn doch seine natürliche Nähe zum seelenverwandten Trump rasch in die traditionelle
Symbiose mit den USA und deren Ausnutzung seines Landes als regionalen Umschlagplatz
getrieben. Rainer Werning hat für die NachDenkSeiten einen sehr interessanten Artikel
des ehemaligen teleSUR-Redakteurs Elliott Gabriel über Washingtons neuen Kolonialkrieg
auf den Philppinen ins Deutsche übertragen.

2018: Dutertismo in Aktion – Teil IDutertismo in Aktion – Teil I
Quelle:  https://www.asienhaus.de/uploads/tx_news/Blickwechsel_Philippinen_Dutertismo_Teil_I_02.pdf
"Der seit Ende Juni 2016 amtierende 16. Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, polarisiert die Gesellschaft des Inselstaates wie kein*e Politiker*in vor ihm. Für seine Anhänger*innen ist »Rody« oder »Digong«, wie er von ihnen liebevoll genannt wird, auch nach knapp zweijähriger Amtszeit noch immer ein »langersehnter Messias«. Seine Gegner*innen und Kritiker*innen sehen in ihm indes einen mit hoher krimineller Energie aufgeladenen »Macho-Faschisten« oder einen »Soziopathen«. ...."

Front gegen Linke
Für den philippinischen Präsidenten Duterte sind seine Gegner ausgemachte »Terroristen«
Rainer Werning
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1077560.front-gegen-linke.html

»Kommt herunter vom Balkon«. Das Jahr 1968 als ein globales Ereignis.
Rainer Werning
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1075263.kommt-herunter-vom-balkon.html?action=print
"Die sogenannte 68er-Bewegung war ein weltweites Phänomen. Sie erfasste Großstädte in den USA, in Ost- und Westeuropa sowie im Trikont, also in Asien, Afrika und Lateinamerika. Auch begann nicht alles erst im magischen Jahr 1968, sondern schon zuvor. Die innenpolitischen Nuancen der jeweiligen Revolten fielen sehr unterschiedlich aus. All die weltweiten Proteste wurden überwölbt von dem damaligen außenpolitischen Thema schlechthin: der USamerikanischen Aggression gegen das, was die Franzosen als ihr Kolonialkonstrukt »Indochina« genannt hatten und womit Vietnam, Kambodscha und Laos gemeint waren. Auch in den bundesdeutschen Medien waren immer wieder diese wirkmächtigen Bilder des ersten »telegenen« Krieges zu sehen, der von Washington als ein Feldzug für »Freedom and Democracy« deklariert wurde, was viele Westdeutsche für bare Münze nahmen - bis zu dem auf Initiative des SDS zustande gekommenen Internationalen Vietnam-Kongress am 17. und 18. Februar 1968 in Westberlin sowie der anschließenden beeindruckenden Internationalen Solidaritätsdemonstration mit der südvietnamesischen Befreiungsfront FNL. ..."

Anatomie (Aufstieg & Niedergang) einer Diktatur
Von Rainer Werning
"Im Februar 1986 stürzte mit Ferdinand Edralin Marcos einer der am längsten amtierenden Staatschefs in Südostasien. In den beiden Dekaden seiner Herrschaft verfolgte das Regime in Manila einen politischen und wirtschaftlichen Kurs, dem es das Potential zuerkannte, den Archipel aus Unterentwicklung und Rückständigkeit herauszuftihren. In diesem Sinne wurden analog der bereits in Singapur, Hongkong, Taiwan und Südkorea praktizierten exportorientierten Entwicklungsstrategie spin off-Effekte antizipiert, die über allgemeine Einkommenssteigerungen und gerechtere Landverteilung hinaus sicherheitspolitisch durchschlagen sollten .
Solange Manila imstande war, diesem Modell eine ausreichende Legitimation zu verschaffen, genoß es seitens ausländischer Investoren uneingeschränkte Unterstützung. ..."
Quelle:  Zeitschrift Verfassung und Recht in Übersee (VRÜ - Nomos-Verlag)

Mindanao: Hintergründe eines vergessenen Krieges
Von Raimer Werning
"Über 70.000 Tote, ungezählte Verletzte und weit mehr als eine halbe Million Flüchtlinge bzw. Vertriene - das ist die vorläufige Biland eines Krieges, der zu Beginn der 70er Jahre im Süden des fernöstlichen Inselstaates offen ausbrach. ... Vier zentrale Aspekte gilt es im Auge zu behalten, welche ... die Entstehung der Widerstandsbewegung in Gestalt der Moto National Liberation Front (MNLF) zu Beginn der 70er Jahre begünstigte:  ..."
Quelle:  Zeitschrift Verfassung und Recht in Übersee (VRÜ - Nomos-Verlag)

Zurück auf dem Kriegspfad
Der philippinische Präsident Rodrigo R. Duterte undn die radikale Linke: Erst hofiert, dann düpiert.
Von Rainer Werning
Quelle: Junge Welt, 23.12.2017, Nr. 296, S.7.

Wieder ziemlich beste Freunde
Auf dem ASEAN-Gipfel auf den Philippinen reaktivieren Gastgeber Duterte und US-Präsident Trump ihr Verhältnis
Von Rainer Werning
Zwei sehr umstrittene Präsidenten: Trump und Duterte
"Hochzeit der Gipfeltreffen! Ende letzter Woche trafen sich die 21 Staats- und Regierungschefs der Asien-Pazifik Wirtschaftskooperation APEC in Vietnam zu ihrem alljährlichen Treffen. Sodann machte sich der Tross von Diplomaten samt Entourage auf den Weg ins Nachbarland Philippinen, wo sich am vergangenen Sonntag der seit Sommer 2016 regierende Präsident des Inselstaates, Rodrigo R. Duterte, sichtlich vergnügt als Gastgeber des 31. Gipfeltreffens der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN) präsentierte. ..."
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070107.wieder-ziemlich-beste-freunde.html?action=print

15 Monate Dutertismo  -  Annäherungen an ein philippinisches Phänomen
"Der seit Ende Juni 2016 amtierende 16. Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, polarisiert die Gesellschaft des Inselstaates wie kein Politiker vor ihm. Für seine Anhänger ist „Rody“ oder „Digong“, wie er von ihnen liebevoll genannt wird, ein „langersehnter Messias“. Seine Gegner und Kritiker sehen in ihm indes einen mit hoher krimineller Energie aufgeladenen „Macho-Haudegen“ oder einen
„Soziopathen“.
Den Politikstil des Präsidenten bezeichne ich als Dutertismo, der sich wie folgt charakterisieren lässt: Es ist dies ein Politikstil, der sich durch bizarres Mäandrieren zwischen populistischem, mitunter finster reaktionärem Poltern und links drapiertem Habitus auszeichnet. Inszeniert wird diese Pendelpolitik gemäß knallhartem Machtkalkül oder sie geschieht in impulsivem Stakkato. ..."
Von Rainer Werning
Quelle:  NachDenkSeiten – Die kritische Website. vom  9. Oktober 2017.

Mit Dutertes Segen
Oppositionsbündnis protestiert gegen philippinischen Präsidenten
Feuriger Widerstand: Der philippinische Präsident Duterte stand im Mittelpunkt der Kritik am Donnerstag in Manila
Von Rainer Werning  |  junge welt, 23.09.2017

Druck auf Duterte wächst
Ein breites Bündnis will mit der »Bewegung gegen Tyrannei« dem staatlichen Morden in den Philippinen Einhalt gebieten
Von Rainer Werning
Quelle: junge welt, 31.08.2017, S.6

Vorbild für US-Krieger
Was Donald Trump vergaß – Anmerkungen zu General John J. Pershing, dem »Schlächter der Moros«
von Rainwer Werning
Quelle:  junge welt, 23.08.2017

Gedämpfte Stimmung
In Manila begeht das südostasiatische Staatenbündnis ASEAN den 50. Jahrestag seiner Gründung inmitten virulenter Regionalkonflikte
Von Rainer Werning
Quelle:  Tageszeitung junge Welt / Berlin, 8. August 2017, Nr. 182

Ein Präsident sieht rot
Der philippinische Präsident Duterte hat der radikalen Linken den Krieg erklärt
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte macht seit Amtsantritt Schlagzeile um Schlagzeile: Nach dem gnadenlosen Krieg gegen den Drogenhandel nimmt er nun die Linke ins Visier.
Von Rainer Werning
Quelle:  neues deutschland,  2. August 2017

Verflogene Euphorie
Der philippinische Präsident Duterte droht der radikalen Linken und IS-Terroristen mit Vernichtung
Von Rainer Werning
Quelle:  Tageszeitung junge Welt / Berlin, 27. Juli 2017

Weiterhin auf Kriegspfad
Am Samstag stimmte der philippinische Kongress für die Verlängerung des Kriegsrechts im Süden des Landes bis Ende des Jahres
Rainer Werning
Quelle: Tageszeitung junge Welt, 24.07.2017

Mediale Machtrochade in Manila
von Rainer Werning
Vom 22. bis zum 25. Februar 1986 dominierte »People Power« das Stadtbild der philippinischen Metropole und besiegelte unter weltweiter Anteilnahme das friedliche Ende der Marcos-Diktatur. Mit Hilfe des Militärs und unter US-Ägide garantierte die neue Präsidentin Corazon C. Aquino eine Rückkehr zur Eliten-Demokratie – gegen das Volk.
Quelle: sdüdostasien. Zeitschrift für Politik, Kultur und Dialog. Nr.2, 2017.

Babaylan – ein Netzwerk für Filipinas in Europa
Mary Lou Hardillo hat 1990 in Deutschland das Philippine Women’s Forum mitgegründet. Es ist Teil des europaweit tätigen Netzwerks „Babaylan“ und dient als Plattform für Vernetzung und Austausch sozialpolitisch engagierter philippinischer Frauen und Frauengruppen.
von Marion Wedegärtner
Quelle:   RUNDBRIEF 2 | 2017, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis e.V., Bonn

Die Philippinen
Koloniales Erbe – elitäre Herrschaft – Widerstand und Machtrochaden
Rainer Werning
"Es war der Run auf Gewürze, der die einst rivalisierenden Seemächte Spanien und Portugal bewog,  Schiffsexpeditionen zu finanzieren, um sich so eben diese und andere in Europa begehrte Spezereien zu
sichern. Die Anfänge des westlichen Kolonialismus auf den „Philippinen“ – dem einzigen Land in Südostasien, das nach einem westeuropäischen Herrscher benannt wurde – waren buchstäblich „gepfeffert“. ...."
Quelle:  RUNDBRIEF 2 | 2017, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis e.V., Bonn

Fortgesetzt desolate Menschenrechtslage
Unter dem philippinischen Präsidenten Duterte werden immer mehr Erinnerungen an das vor reichlich 30
Jahren geschasste Marcos-Regime geweckt
Dr. Rainer Werning. BP3W, März 2017, Nr. 297. www.astm.lu

Mit dem Olivenzweig wedeln
Präsident Duterte lässt wieder Friedensverhandlungen führen – bis zum Wochenende herrschte noch ein »totaler Krieg« gegen die radikale Linke
Rainer Werning, Tageszeitung junge Welt, 16.03.2017
http://www.jungewelt.de/artikel/307117.mit-dem-olivenzweig-wedeln.html

Killing Fields und Volkskrieg in den Philippinen
Von E. San Juan jr. und Andy Piascik. April 2017
Vorwort: Rainer Werning, Blickwechsel. Stiftung Asienhaus
http://www.philippinenbuero.de

Zwischen Kampf und Verhandlungen
Philippinische Kommunisten verjüngen ihre Führung und wollen Gespräche mit Manila fortsetzen
Rainer Werning, Neues Deutschland. 20.04.2017
https://www.neuesdeutschland.de/artikel/1048516.zwischenkampfundverhandlungen

Konservative ohne Chancenohne Chancen
Massive Proteste führten zur Amtsenthebung von Präsidentin Park Geun Hye – Demonstration der Koreanischen AP PHOTO/LEE JIN-MAN. Heute finden in Südkorea Präsidentschaftswahlen statt. Vom neuen Staatschef wird erwartet, dass er endlich für Transparenz sorgt, Korruption und Günstlingswirtschaft beendet und vor allem auf einen Dialog mit Pjöngjang setzt.
Rainer Werning.  9. Mai 2017. Junge Welt Nr. 107
https://www.jungewelt.de/artikel/310305.konservative-ohne-chancen.html

Im Schatten des Übervaters
Wie einst Diktator Marcos verhängt Präsident Duterte über den Süden des Landes das Kriegsrecht
Rainer Werning. neues-deutschland.de / 27.05.2017 / Seite 6
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1052238.im-schatten-des-uebervaters.html

Spiel mit dem Feuer
Kriegsrecht in Philippinen gefährdet Friedensgespräche
Armee zeigt Präsenz: Soldaten patrouillieren, nachdem das Kriegsrecht ausgerufen wurde, durch die philippinische Stadt Marawi (25.5.2017). Foto: REUTERS/Romeo Ranoco
Von Rainer Werning.
Tageszeitung junge Welt / Berlin. 30. Mai 2017, Nr. 124

Duterte macht Kommunisten zu »Terroristen«
Philippinens Präsident droht nach dem Ende der Friedensgespräche mit Festnahmen, während Kämpfe in Mindanao anhalten.   In der südphilippinischen Stadt Marawi halten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und IS-nahen Milizen an. Präsident Rodrigo Duterte droht Linken mit Festnahme.
Von Rainer Werning
neues deutschland, 2. Juni 2017

Duterte droht der Linken
Philippinischer Präsident kündigt Festnahmen an. Gefechte in Marawi halten an
Kommunisten für Friedensgespräche: Demonstration für eine neue Verhandlungsrunde (Manila, 20.8.2016)
Von Rainer Werning
Tageszeitung junge Welt / Berlin,3. / 4. Juni 2017, Nr. 128

Kommunisten nicht unterzukriegen
KP-Führung verjüngt sich. Guerillaorganisation feiert Geburtstag
Guerilleros der Neuen Voklsarmee (NPA) während eines Fests am 28. Dezember 2016 in Sierra Madre in der Provinz Quezon
Von Rainer Werning
Tageszeitung junge Welt / Berlin, 3. April 2017, Nr. 79